Nach Pulse- Schließung

Neue Gay-Partys in Frankfurt

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Das schwule Publikum ist feierwütig, dass zeigen die Besucher des Christopher Street Days in Frankfurt jedes Jahr.

Frankfurt - Seitdem das Schwulen-Mekka – das Pulse in Frankfurt – geschlossen wurde, könnte man glauben, dass die Szene kein Party-Zuhause mehr hat. Das Gegenteil ist der Fall. Von Angelika Pöppel

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Wohin am Samstagabend? Im Januar dieses Jahres schloss der Kult-Club Pulse in Frankfurt. Doch die Szene muss deshalb nicht Zuhause bleiben. Im Gegenteil. Allein im August konnte sich das schwule und lesbische Publikum auf fünf verschiedenen Partys austoben. Im September folgen noch zwei. Vier Partys wurden davon völlig neu ins Leben gerufen: Die „Gäi“ im Club Katana lockte mit Charts und R‘n‘B und soll regelmäßig statt finden. Auch die Event-Agentur Envy ließ sich was Neues einfallen – die Party „Matrosenliebe“ auf dem Main. Dazu kamen noch die „Night Shift“ und die „Oriental Gay Night“ im Club Orange Peel.

„In der Tat kriegen wir mehr Angebote von Veranstaltern für das schwule Publikum“, sagt Jesse Kaya, Geschäftsführer des Orange Peel . Dass die Veranstalter die Szene als lukrative Geldquelle erkannt haben, wollte der Besitzer nicht bestätigen. Aber: Viele sind auf der Suche nach neuen Locations“, sagt Kaya. Das Orange Peel konzentriere sich allerdings von Anfang an nicht auf ein bestimmtes Publikum, spezielle Partys gehören zum Konzept

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