Kinder verboten!

Oberer Bornheimer Hang soll zur Hundewiese werden

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Frankfurt – Nach langer Diskussion scheint für den Bornheimer Hang in Frankfurt eine Lösung gefunden zu sein: Im Oberen Bereich soll eine Hundeweise entstehen. Kinder und Hunde sollen sich so nicht mehr ins Gehege kommen. 

Wie am Bornheimer Hang Kinder ungefährdet spielen und gleichzeitig Hunde ihren Auslauf haben können, konnte bislang auch in einer Planungswerkstatt noch nicht geklärt werden. Deshalb gab es am vergangenen Freitag einen Ortstermin, den sich offensichtlich viele Frankfurter in den Kalender eingetragen hatten: Über 20 Interessierte, Hundebesitzer – einige mit ihren Vierbeinern -, Eltern mit Kindern und Erzieher fanden sich ein. Ortsvorsteher Bodo Pfaff-Greiffenhagen und Thorsten Leißner vom Grünflächenamt waren mit den Engagierten über eine Stunde unterwegs.

Hundewiese wird sogar größer

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„Ich habe schon fast nicht mehr an eine Einigung geglaubt, aber wir haben nun einen Kompromiss gefunden“, berichtete Pfaff-Greiffenhagen. Die Lösung scheint einleuchtend und realisierbar: Der obere Teil des Bornheimer Hangs, also die Fläche, die hinter dem nördlichen Spielplatz beginnt und bis über den Ratskeller hinaus reicht, soll zur Hundewiese werden. „Damit ist dieser neue Bereich sogar größer als der bisherige“, erklärte Pfaff-Greiffenhagen. Leinenpflicht besteht für das davon südlich liegende Terrain mit den künftig wieder zwei Spielplätzen. Hecken sollen gesetzt werden, Zäune sind aus Gründen des Denkmalschutzes nicht gestattet. Doch Experte Thorsten Leißner ist zuversichtlich, dass mit dem niedrigen Buschwerk Abgrenzungen geschaffen werden können, so dass sich Kinder und Hunde nicht mehr ins Gehege kommen. Die noch im oberen Bereich stehende Tischtennisplatte wird weiter nach unten versetzt, zusätzliche Bänke sollen aufgestellt werden.

Nun wird ein Plan im Format A 3 vom gesamten Gelände erarbeitet und im Ortsbeirat vorgestellt. „Wir wollen, wenn das Gremium zustimmt, im nächsten Frühjahr mit der Umgestaltung beginnen. Ich bin sehr erleichtert, dass wir es geschafft haben, eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird“, unterstrich der Ortsvorsteher.

jf

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