Narhalla in Frankfurt-Riederwald bröckelt

Karneval-Bunker braucht mehr als nur neuen Anstrich

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Die Vorstandsmitglieder Peter Fritz (links) und Werner Homburg würden die Vereinsküche gern wieder auf Vordermann bringen.

Frankfurt – Der Luftschutzbunker in dem das Vereinsheim der Frankfurter Karnevalgesellschaft  (FKG) Narrhalla im Riederwald untergebracht ist, muss renoviert werden. 

Es kann schon einmal laut im Vereinsheim der Frankfurter Karnevalgesellschaft (FKG) Narrhalla werden, sobald die Crazzy Monkeys ihre Choreografien proben. Aus den Boxen wummert die Musik, zu der die Jugendgarde an ihren Tanzschritten feilen. Doch so laut, dass der Putz von den Wänden bröckelt, ist es zumeist nicht. Muss es auch nicht. Denn der Putz bröckelt hier und da auch ohne musikalische Nachhilfe. Das Vereinsheim der Karnevalisten muss renoviert werden. Dringend. Doch die Narrhalla kann die Kosten nicht allein stemmen. Deshalb sucht der Vorstand nach Freiwilligen, die den Traditionsverein mit Geld und Sachspenden unterstützen.

Etwas versteckt im Hinterhof der Schäfflestraße 18  gelegen, lässt sich von außen nur schwer erahnen, wer in dem ehemaligen Luftschutzbunker zu Hause ist. Doch die Karnevalisten erfüllen das unscheinbare Gebäude seit fast 30 Jahren regelmäßig mit Leben. Über 120 Mitglieder zählt die Narrhalla – der einzige Karnevalverein im Riederwald. Viele von ihnen besuchen mehrmals pro Woche das Vereinsheim. Kinder-, Jugend- und Damengarde, Männerballett und Musikzug proben dort regelmäßig. Die Vereinsgaststätte hat dienstags und freitags geöffnet. Viele Mitglieder kommen vorbei und schätzen die familiäre Atmosphäre. Gleichzeitig hat jedoch der Boden schon bessere Zeiten gesehen. Hier und da sind Fliesen locker, dem Linoleum im Proberaum der Garden ist die Belastung unzähliger Tanzstunden anzusehen. Die grünen und gelben Sanitäranlagen in den Toiletten lassen nicht nur farblich darauf schließen, aus welchem Jahrzehnt sie noch stammen. Daneben bröckelt der Putz, vor allem im Bodenbereich tun sich schon einige Löcher auf. Auch der vielgenutzten Vereinsküche täte eine neue Einrichtung gut. Und im vollgestellten Proberaum des Musikzugs wäre eine Generalüberholung wichtig.

Der Vorstand ist sich der Zustände bewusst und würde gern etwas daran ändern. Auch die Mitglieder stehen hinter ihrem Verein und engagieren sich wo sie nur können. Erst kürzlich haben sie die Wände im Gastraum der Vereinsgaststätte gestrichen und verschönert. Doch auch ihre Mittel sind irgendwann erschöpft. Der Verein ist daher auf Hilfe von außen angewiesen. Egal ob Geld oder Sachspenden wie Farbe, Laminat oder Küchengeräte – der Traditionsverein ist für jede noch so kleine Zuwendung dankbar. Nähere Informationen zur Arbeit und den Angeboten des Vereins finden Interessierte im Internet unter www.fkg-narrhalla.de. Potenzielle Spender können sich direkt an den Vorsitzenden Peter Fritz wenden,  unter  0174 7555613, vorstand @fkg-narrhalla.de.

skk

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