Kämpfen für den A661-Deckel

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So berichtete der EXTRA TIPP Ende Juni. Nachzulesen im Internet unter http://www.extratipp.com.

Frankfurt –Friedhelm Ardelt-Theeck vom Aktionsbündnis „Unmenschliche Autobahn“ (AUA) ist stinksauer – auf die Grünen im Römer. Denn die haben sich nun gegen die Einhausung der A661 im Frankfurter Osten ausgesprochen.  Von Norman Körtge

„Die Grünen wollen sich die Hände nicht schmutzig machen. Denn um die Einhausung durchzusetzen, muss man kämpfen. Auch um die Gelder“, sagt Friedhelm Ardelt-Theeck. Doch die Grünen setzen an der A661 nun auf den zügigen Bau von Lärmschutzwänden, da sie die Einhausung zwar für eine „faszinierende Idee“, aber diese derzeit nicht für finanzierbar halten, teilt Fraktionsvorsitzender Olaf Cunitz mit. Er möchte die Anlieger im Frankfurter Osten, vor allem die im neuen Stadtteil New Atterberry, schnellstmöglich vor dem Lärm schützen. „Und was ist mit den Menschen, die in den Hochhäusern an der Kohlbrandstraße leben?“, fragt Ardelt-Theeck. Denen bringen Lärmschutzwände gar nichts, meint er. Lobend erwähnt er hingegen Dieter von Lüpke, Leiter des Frankfurter Planungsamtes, der eine Einhausung als große städtebauliche Chance wertet.

Aktionsbündnis fordert Einhausung

Wie berichtet, fordert das AUA die komplette Einhausung der A661 im Frankfurter Osten – so wie es bereits zwischen Seckbach und Bornheim ist. Denn durch den Ausbau der A661 und der A66 entsteht dort in den nächsten Jahren ein großes Verkehrskreuz mitten zwischen Wohngebieten. Weitere Infos: http://www.molochautobahn.de.

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