„Starkes Zeichen der Verbundenheit“

Frankfurt und Tel Aviv-Yafo werden Partnerstädte

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Ron Huldai (links) und Peter Feldmann unterzeichnen den Vertrag. 

Frankfurt/Tel Aviv - 16 Partnerstädte hatte Frankfurt bislang. Zu Dubai, Toronto, Prag, Mailand, Kairo, Budapest und co. gesellt sich nun eine neue Nummer 17: Tel Aviv-Yafo. 

„Die Städte Frankfurt am Main und Tel Aviv-Yafo pflegen seit dem 3. März 1980 eine Städtefreundschaft. Diese Verbindung ist geprägt von intensivem Austausch, gegenseitigem Vertrauen und dem gemeinsamen Willen, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger beider Städte auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten.“ So lautet der erste Satz des Vertrags zwischen Frankfurt und Tel Aviv-Yafo, der am Montag, 20. März, im Rathaus von Tel Aviv von Oberbürgermeister Peter Feldmann und seinem Amtskollegen Ron Huldai unterzeichnet wurde. Der Vertrag besiegelt die Partnerschaft beider Städte und hebt die seit über 30 Jahren bestehende Städtefreundschaft auf eine neue Ebene.

„Es ist eine Ehre für mich, mit einer so großen Delegation zum wiederholten Mal in Tel Aviv zu Gast zu sein", sagte Feldmann.  „Mir und allen, die aus Frankfurt hierhergekommen sind, liegen Israel und Tel Aviv besonders am Herzen. Hier zu sein, löst in uns ein Gefühl des Heimkommens zu Freunden aus.“ 

Fotos: Frankfurts OB Peter Feldmann auf Offenbach-Safari

Im Jahr 1965 nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf, die durch ein besonders enges Verhältnis gekennzeichnet sind. Auch die Städtefreundschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv war von jeher intensiv. Peter Feldmann: „Allein in den vergangenen 20 Jahren fanden über 170 Austauschprojekte zwischen unseren Kommunen statt: von Freundschaftstagen, Konzertreisen, Theater-Meetings, Seminaren bis hin zu Gewerkschaftstreffen. Neues entdecken, die Perspektive des Anderen einnehmen, einander Vertrauen schenken – daraus wächst wahre Freundschaft. Daraus wird heute eine verbindliche Partnerschaft.“

Trinationaler Austausch mit Tel Aviv und Eskişehir

„Besonders stolz bin ich auf den trinationalen Austausch zwischen Frankfurt, Tel Aviv und dem türkischen Eskişehir“, betont Feldmann. Seit 2013 führt der Austausch junge Menschen aus drei verschiedenen Kulturen und Religionen zusammen. „Gestern konnten wir auf dem Fußballplatz erleben, wie die Vereine Makkabi und Saz Rock, die in Frankfurt wertvolle Integrationsarbeit leisten, in freundschaftlichem Wettstreit gegen zwei Teams aus Tel Aviv angetreten sind. Wie junge Leute aus drei Ländern für dieselben Ideale und Werte stehen.“ 

Ob in Sport oder Kultur, ob in wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Zusammenarbeit – die zahlreichen und vielfältigen Verbindungen zwischen Frankfurt und Tel Aviv kennzeichnen eine äußerst aktive Städtepartnerschaft. Peter Feldmann: „Mit der Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrags setzen wir ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Für die heutige Generation genauso wie für die kommenden.“

Nicht nur in Sachen Partnerstädte tut sich derzeit etwas in Frankfurt. Die Mainmetropole hat es mit ihrer Start-Up-Szene gerade auch unter die Top 50 Gründerstädte der Welt geschafft. red

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