Frankfurt: Angeklagter bestreitet sexuelle Übergriffe in Streichelzoo

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Frankfurt - Einem 56 Jahre alten Besitzer eines Streichelzoos werden sexuelle Übergriffe auf sechs vierjährige Mädchen vorgeworfen. Zum Auftakt des Prozesses gegen ihn vor dem Landgericht Frankfurt am Montag bestritt er die Vorwürfe.

Der Anklage zufolge ließ sich der Mann von den Kindern während des Besuchs bei Hasen, Ziegen und Meerschweinchen unsittlich berühren. In einem ersten Prozess vor dem Amtsgericht im vergangenen Jahr waren psychische Auffälligkeiten bei ihm festgestellt worden. Nach einem weiteren Vorfall war er in einer Klinik untergebracht worden.

Der Angeklagte betonte am Montag vor Gericht, die Kinder hätten sich zusammengetan, um ihn von seinem Gartengrundstück zu vertreiben. Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die Opfer bis zum Zeitpunkt der Übergriffe jedoch kaum. Ein psychiatrisches Gutachten geht von einer zumindest eingeschränkten Schuld- und Steuerungsfähigkeit des Angeklagten aus. In dem Prozess geht es auch um eine mögliche weitere Unterbringung des Mannes in einer Psychiatrie. Möglicherweise werden im weiteren Verlauf des Verfahrens auch noch die betroffenen Kinder im Zeugenstand vernommen. dpa

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