Schlechtes Benehmen kann teuer werden

So teuer sind Wildpinkeln, Kaugummi-Ausspucken und Co.

Wildpinkeln in der Öffentlichkeit:Wer öffentlich uriniert, der muss mit mindestens 35 Euro Strafe rechnen. Sollte man seine Notdurft an einem Denkmal hinterlassen, dann kann es in manchen Regionen auch schnell in den vierstelligen Betrag gehen – bis zu 5000 Euro drohen. Die Höhe der Geldstrafe richtet sich in Offenbach danach, wie sehr die Allgemeinheit durch die Tat belästigt wurde. Bis zu 1000 Euro teuer kann der Toilettengang werden. In Frankfurt ist dieser Faktor egal: Wer erwischt wird, zahlt grundsätzlich 70 Euro Geldbuße plus 28,50 Euro Gebühren.
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Wildpinkeln in der Öffentlichkeit: Wer öffentlich uriniert, der muss mit mindestens 35 Euro Strafe rechnen. Sollte man seine Notdurft an einem Denkmal hinterlassen, dann kann es in manchen Regionen auch schnell in den vierstelligen Betrag gehen – bis zu 5000 Euro drohen. Die Höhe der Geldstrafe richtet sich in Offenbach danach, wie sehr die Allgemeinheit durch die Tat belästigt wurde. Bis zu 1000 Euro teuer kann der Toilettengang werden. In Frankfurt ist dieser Faktor egal: Wer erwischt wird, zahlt grundsätzlich 70 Euro Geldbuße plus 28,50 Euro Gebühren.
Kaugummi auf die Straße spucken: Wenn das Kaugummi nicht mehr schmeckt, dann sollte man es trotzdem so lange im Mund behalten, bis ein Abfalleimer zu sehen ist. Denn wenn es einfach auf die Straße gespuckt wird, könnte dies den Geldbeutel schmälern. Denn auch dies fällt unter das Delikt „illegale Entsorgung von Kleinabfällen“. Und: Strafverschärfend kommt hinzu, dass die Beseitigung mit erheblichem Aufwand verbunden ist. So wird der Preis für ein zehn Cent teures Kaugummi schnell auf 55 Euro aufgeblasen.
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Kaugummi auf die Straße: spucken Wenn das Kaugummi nicht mehr schmeckt, dann sollte man es trotzdem so lange im Mund behalten, bis ein Abfalleimer zu sehen ist. Denn wenn es einfach auf die Straße gespuckt wird, könnte dies den Geldbeutel schmälern. Denn auch dies fällt unter das Delikt „illegale Entsorgung von Kleinabfällen“. Und: Strafverschärfend kommt hinzu, dass die Beseitigung mit erheblichem Aufwand verbunden ist. So wird der Preis für ein zehn Cent teures Kaugummi schnell auf 55 Euro aufgeblasen.
Bananen und Brötchen achtlos auf den Boden: werfen Wer den Appetit auf ein Brötchen verloren hat und es wegwirft, macht sich gleich zweimal strafbar: Zum einen gegenüber der Straßenordnung, Nahrungsmittel auszustreuen, die üblicherweise von Tauben als Futter aufgenommen werden. Zum anderen entsorgt er illegal Kleinmüll. In Frankfurt kostet die Bananenschale 30 Euro und Essensreste 55 Euro.
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Bananen und Brötchen achtlos auf den Boden werfen: Wer den Appetit auf ein Brötchen verloren hat und es wegwirft, macht sich gleich zweimal strafbar: Zum einen gegenüber der Straßenordnung, Nahrungsmittel auszustreuen, die üblicherweise von Tauben als Futter aufgenommen werden. Zum anderen entsorgt er illegal Kleinmüll. In Frankfurt kostet die Bananenschale 30 Euro und Essensreste 55 Euro.
Blumen für die Liebste pflücken: Auch wenn der Grund noch so schön ist. Wer Blumen in öffentlichen Parks pflückt, um sie seinem Schwarm zu schenken, macht sich strafbar. Eine einzelne Blume kann so 45 Euro kosten. Und wer etwa in Offenbach 50 oder mehr Blumen stibitzt, der kann mit 1000 Euro zur Kasse gebeten werden. Richtig teuer wirds gar, wenn ganze Pflanzen aus dem Beet gerissen werden. Hier können die Städte und Gemeinden sogar Schadenersatz verlangen. Im schlimmsten Fall droht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
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Blumen für die Liebste pflücken: Auch wenn der Grund noch so schön ist. Wer Blumen in öffentlichen Parks pflückt, um sie seinem Schwarm zu schenken, macht sich strafbar. Eine einzelne Blume kann so 45 Euro kosten. Und wer etwa in Offenbach 50 oder mehr Blumen stibitzt, der kann mit 1000 Euro zur Kasse gebeten werden. Richtig teuer wirds gar, wenn ganze Pflanzen aus dem Beet gerissen werden. Hier können die Städte und Gemeinden sogar Schadenersatz verlangen. Im schlimmsten Fall droht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
Benutzte Taschentücher fallen lassen: Auch bei der schlimmsten Erkältung gibt´s kein Pardon. Wer seine Rotzfahne einfach auf den Boden fallen lässt, der könnte in Offenbach mit 20 Euro und in Frankfurt gar mit 30 Euro bestraft werden
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Benutzte Taschentücher fallen lassen: Auch bei der schlimmsten Erkältung gibt´s kein Pardon. Wer seine Rotzfahne einfach auf den Boden fallen lässt, der könnte in Offenbach mit 20 Euro und in Frankfurt gar mit 30 Euro bestraft werden

Region Rhein-Main – Kippen in den Bordstein , Rotzfahnen auf den Boden werfen oder wildes Urinieren abseits vom Karnevalszug: Wer sich schlecht benimmt, kann von Städten und Gemeinden zur Kasse gebeten werden.

Ob nun aus der Not heraus oder aus Gewohnheit: Wenn die Blase drückt, dann heißt es oft hemmungslos: Wasser Marsch! Gerade jetzt zur Fasenacht entledigen viele ihre Notdurft spontan in den Büschen oder gar an Häuserfassaden. Doch das kann richtig teuer werden. Und auch andere Alltagssünden, die oft als Kavaliersdelikt betrachtet werden, werden mit Geldbußen bestraft. In den Bildunterschriften in der Galerie steht, wie teuer das Ganze werden kann.

Grundsätzlich sind das alles Vergehen, die in der Bußgeldbemessung sehr unterschiedlich von den Gemeinden und Städten geahndet werden. Insgesamt wird schlechtes Benehmen in dieser Form aber sehr selten bestraft. Da nicht oft jemand in flagranti erwischt wird. Und wo kein Kläger... red

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