Der Rausch aus der Küche

Fotos: Diese Lebensmittel können high machen

Drogen aus dem Kräuterbeet?  Petersilie kann in sehr großen Dosen berauschen und leicht halluzinogen wirken (nachzulesen auch in der „Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen“). Schuld daran ist der enthaltene Stoff Myristricin. Im menschlichen Körper ruft er eine Wirkung hervor, die entfernt der von Ecstasy ähnelt. Allerdings müsste man dazu sehr, sehr, sehr große Mengen des Krauts verputzen. 
1 von 6
Drogen aus dem Kräuterbeet?  Petersilie kann in sehr großen Dosen berauschen und leicht halluzinogen wirken (nachzulesen auch in der „Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen“). Schuld daran ist der enthaltene Stoff Myristricin. Im menschlichen Körper ruft er eine Wirkung hervor, die entfernt der von Ecstasy ähnelt. Allerdings müsste man dazu sehr, sehr, sehr große Mengen des Krauts verputzen. 
Quark macht nicht nur stark, sondern auch glücklich.  Das verdanken wir den enthaltenen Exorphinen, die nicht nur dem Glückshormon Endorphin sehr ähnlich sind, sondern bei der Verdauung auch eine beruhigende und schmerzstillende Wirkung entfalten. Kein Wunder, dass sogar einige Drogensüchtige versuchen, ihre Entzugserscheinungen mit Quark zu lindern.
2 von 6
Quark macht nicht nur stark, sondern auch glücklich.  Das verdanken wir den enthaltenen Exorphinen, die nicht nur dem Glückshormon Endorphin sehr ähnlich sind, sondern bei der Verdauung auch eine beruhigende und schmerzstillende Wirkung entfalten. Kein Wunder, dass sogar einige Drogensüchtige versuchen, ihre Entzugserscheinungen mit Quark zu lindern.
Die Muskatnuss ist in jedem gut sortierten Gewürzregal zu finden. Eine Prise im Essen ist lecker. Wer es aber übertreibt und sie grammweise zu sich nimmt, erlebt eine böse Überraschung. Bereits vier Gramm können starke Rauschzustände und Halluzinationen auslösen. Als Nebenwirkungen treten allerdings Erbrechen, Durchfall und Übelkeit sowie weitere Vergiftungserscheinungen auf. 
3 von 6
Die Muskatnuss ist in jedem gut sortierten Gewürzregal zu finden. Eine Prise im Essen ist lecker. Wer es aber übertreibt und sie grammweise zu sich nimmt, erlebt eine böse Überraschung. Bereits vier Gramm können starke Rauschzustände und Halluzinationen auslösen. Als Nebenwirkungen treten allerdings Erbrechen, Durchfall und Übelkeit sowie weitere Vergiftungserscheinungen auf. 
Absinth-Schnaps enthält außer Alkohol auch den Wirkstoff Thujon, der euphorisierend, aphrodisierend und betäubend wirkt. In größeren Mengen kann das Nervengift Halluzinationen auslösen. Nebenwirkungen hoher Dosen sind epileptische Anfälle und Verwirrtheit. Allerdings ist der Gehalt in den Getränken gesetzlich begrenzt, sodass merkbare Wirkungen eher dem hohen Alkoholgehalt (in der Regel 45 bis 78 Prozent) des Absinths zuzurechnen sind. 
4 von 6
Absinth-Schnaps enthält außer Alkohol auch den Wirkstoff Thujon, der euphorisierend, aphrodisierend und betäubend wirkt. In größeren Mengen kann das Nervengift Halluzinationen auslösen. Nebenwirkungen hoher Dosen sind epileptische Anfälle und Verwirrtheit. Allerdings ist der Gehalt in den Getränken gesetzlich begrenzt, sodass merkbare Wirkungen eher dem hohen Alkoholgehalt (in der Regel 45 bis 78 Prozent) des Absinths zuzurechnen sind. 
High am Frühstückstisch? Ist sehr selten, kann aber mit Mohnbrötchen oder anderen Mohnprodukten durchaus passieren. Vor allem aus dem Ausland importierter Mohn, der zudem falsch verarbeitet wird, kann von Natur aus höhere Dosen Morphin enthalten. Das euphorisierende und schmerzstillende Opiat führt zu positiven Drogentests. Wen wundert&#39s da, dass in deutschen Gefängnissen nichts mit Mohn auf den Tisch kommt?
5 von 6
High am Frühstückstisch? Ist sehr selten, kann aber mit Mohnbrötchen oder anderen Mohnprodukten durchaus passieren. Vor allem aus dem Ausland importierter Mohn, der zudem falsch verarbeitet wird, kann von Natur aus höhere Dosen Morphin enthalten. Das euphorisierende und schmerzstillende Opiat führt zu positiven Drogentests. Wen wundert's da, dass in deutschen Gefängnissen nichts mit Mohn auf den Tisch kommt?
Kakaopulver erobert immer mehr die Club-Szene. Hauptwirkstoff des Kakaos ist Theobromin, ein Stimulanz. Daneben ist Coffein enthalten, sowie Anandamide, Stoffe die körpereigenen Cannabinoiden entsprechen und Tryptophan, das als natürliches Antidepressivum gilt. Die Wirkung wird in der Partyszene als aufputschend und leistungssteigernd beschrieben, wird das rohe Pulver durch die Nase gezogen. Allerdings drohen Infektionen. 
6 von 6
Kakaopulver erobert immer mehr die Club-Szene. Hauptwirkstoff des Kakaos ist Theobromin, ein Stimulanz. Daneben ist Coffein enthalten, sowie Anandamide, Stoffe die körpereigenen Cannabinoiden entsprechen, und Tryptophan, das als natürliches Antidepressivum gilt. Die Wirkung wird in der Partyszene als aufputschend und leistungssteigernd beschrieben, wird das rohe Pulver durch die Nase gezogen. Allerdings drohen Infektionen. 

Drogenküchen haben nur Dealer in ihren Geheimverstecken? Falsch gedacht! Denn in fast jeder heimischen Küche finden sich Zutaten, die einen Erwachsenen rein theoretisch in einen Rauschzustand versetzen können. Die Wirkungen und notwendigen Mengen variieren jedoch und sind nicht immer zu empfehlen. 

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare