Ausnahme vom Nachtflugverbot

Rhein-Main: Flugzeuge starten wegen Gewitter nachts

+
Symbolfoto

Frankfurt - Gewitter halten sich an keine Uhrzeiten. Am Dienstag sorgte die schlechte Wetterlage dafür, dass am Frankfurter Flughafen auch zu später Stunde noch Flieger abhoben - trotz Nachtflugverbot. 

Wie das hessische Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte, hatte die Flugverkehrskontrolle wegen Gewitter die Sicherheitsabstände zwischen den Flugzeugen erhöht. 22 Maschinen hoben ausnahmsweise nach 23 Uhr ab. Eigentlich gibt es am Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr.

Bei Verspätungen, die nicht im Einflussbereich von Fluggesellschaften liegen, könnten aber Ausnahmegenehmigungen für spätere Starts beantragt werden, erklärte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Das komme vor allem bei extremen Wetterlagen vor. „Im Sommer sind es Gewitter, im Winter Eis und Schnee“, sagte er. 

Flugzeuge dürfen dann bis 24 Uhr starten, danach nur noch in Härtefällen. Am Dienstag wurden 24 solcher Anträge genehmigt. Zwei Flieger konnten doch noch vor 23 Uhr starten, 22 Flugzeuge starteten ausnahmsweise danach, das letzte um 23.51 Uhr. Außerdem landeten fünf Flugzeuge verspätet, das letzte um 23.55 Uhr.

Im Terminal 1 herrschte Montag große Aufregung: Mehrere Personen hatten plötzlich über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt. Jetzt gab es eine Festnahmedpa/skk

Archivfotos

Unwetter über Frankfurt stört Flug- und Bahnverkehr

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare