Blumen binden zu Niedriglöhnen

Offenbach - Das blühende Geschäft mit Blumen zum Valentinstag hat eine welke Seite: Die Floristinnen in Offenbach arbeiten oft zu Niedriglöhnen. Das beklagt die Floristen-Gewerkschaft. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt Rhein-Main spricht vom "wachsenden Frust hinter den Blumentheken".

Die Belastung wachse - gleichzeitig sei der Tariflohn eingefroren. Der Job sei mit 1300 Euro brutto im ersten Berufsjahr zu schlecht bezahlt. So viel bekommen Floristinnen für bis zu zwölf Stunden Arbeit am Tag.

Die Floristen-Gewerkschaft erhöht nun den Druck auf die Arbeitgeber, um den Fachverband Deutscher Floristen zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages zu bewegen. Dazu startete die IG BAU eine Postkartenaktion gegen die Niedriglöhne. red

Kommentare