Das war los

Fliegerbombe gesprengt+++Randalierer verletzt Polizistin+++Frontalcrash

Frankurt/Dieburg/Dietzenbach - Freitagnacht wurde eine Fliegerbombe in Frankfurt gesprengt und ein betrunkener Autofahrer hat bei Dieburg für einen Frontalcrash gesorgt. Das und mehr war los am Wochenende: 

Fliegerbombe in Frankfurt kontrolliert gesprengt

Frankfurt - Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am späten Freitagabend in einem Frankfurter Wohngebiet kontrolliert gesprengt worden. Mit den Arbeiten war gegen 23.00 Uhr begonnen worden, eine halbe Stunde später war alles vorbei, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Der Zünder der 50 Kilogramm schweren amerikanischen Bombe war gesprengt und somit entschärft worden. In einem Umkreis von rund 150 Metern hatten etwa 400 Menschen schon mehrere Stunden vorher ihre Häuser vorübergehend verlassen müssen. In einem Umkreis von 300 Metern waren die Bewohner aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Bauarbeiter hatten die Bombe am Freitagnachmittag im Stadtteil Riederwald in einer Wohnsiedlung in der Nähe des Waldes gefunden. Aus Rücksicht auf den Flugverkehr musste der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung bis zum späten Abend warten.

Betrunkener verursacht Frontalzusammenstoß: Drei Verletzte

Bickenbach - Ein angetrunkener Autofahrer hat am Samstagabend auf der L 3303 in Südhessen einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Er war mit seinem Fahrzeug Richtung Bickenbach unterwegs, als er auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Auto mit zwei Insassen zusammenstieß. An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei Totalschaden. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten für rund eine Stunde gesperrt werden. Der Unfallfahrer und die beiden Insassen des zweiten Fahrzeugs kamen leicht verletzt ins Krankenhaus.

Alarm am Flughafen wegen Scherzartikel

Frankfurt - Scherzartikel in einem Reisegepäck haben am Frankfurter Flughafen die Sicherheitskontrolleure beschäftigt. Es seien zwei manipulierte Getränkedosen entdeckt worden, berichtete die Bundespolizei am Freitag. Die Beamten befürchteten, dass es sich um Sprengkörper handeln könne. Der alarmierte Entschärfungsdienst identifizierte die Dosen bei der Kontrolle vergangene Woche als Scherzartikel - wegen entsprechender Geräusche beim Öffnen soll der Nutzer glauben, es sei Flüssigkeit in der Dose. Die Entschärfer stellten die Dosen sicher. Das ägyptische Ehepaar, dem diese gehörten, musste ohne Scherzartikel die Heimreise antreten.

Randalierer versucht Polizistin zu beißen

Frankfurt - Ein 33-Jähriger ist in der vergangenen Nacht in der Straße "Alt-Nied" durch unflätiges und pöbelndes Verhalten aufgefallen. Nachdem er mehrere Passanten angepöbelt haben soll, verständigte man die Polizei. Vor Ort konnte der erheblich alkoholisierte Mann angetroffen und kontrolliert werden. Gegenüber den Beamten zeigte er sich sofort extrem aggressiv und kam trotz mehrfacher Aufforderung einem Platzverweis nicht nach. Letztlich musste er zur Ausnüchterung in eine Zelle gebracht werden. Auf der Fahrt zum Polizeipräsidium versuchte er mehrfach die neben ihm sitzende 25-jährige Beamtin zu beißen. Zudem ließ er sich zur Seite fallen und trat nach ihr. Hierbei verletzte er sie, so dass die Beamtin anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste und nicht mehr dienstfähig ist. Der schon mehrfach mit Gewaltdelikten aufgefallene Beschuldigte kam in den frühen Morgenstunden nach seiner Ausnüchterung auf freien Fuß.

Polizeieinsatz wegen Rockertreffen

Dietzenbach - Mit einem Großaufgebot ist die Polizei Sonntagmittag ins Spessartviertel ausgerückt. Grund ist eine Versammlung von 50 bis 60 Personen aus dem Rockermilieu. Mit weit mehr als 30 Einsatzkräften ist die Polizei  Sonntagmittag gegen 14 Uhr ins Dietzenbacher Spessartviertel ausgerückt, da sich dort 50 bis 60 Personen aus dem Rockermilieu versammelt hatten. Mit dabei waren etwa Mitglieder der Gruppierung „Osmanen Germania“, die mit Waffen und Drogen handeln und sich etwa mit den „Hell’s Angels“ Auseinandersetzungen liefern soll. Die Hintergründe für das Treffen konnten nicht eindeutig geklärt werden, teilte die Polizei am Abend mit.

Es hieß, die Rocker wollten an der Laufacher Straße/Ecke Mespelbrunner Weg einen Film drehen. Die Polizei, die Platzverweise erteilte, sprach von „intensiven Personenkontrollen“. Zu Festnahmen kam es nicht. Gegen 16 Uhr war der Großeinsatz beendet. red/dpa

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