Von Rentierwurst und Flammlachs

Finnland präsentiert sich auf dem Museumsuferfest

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Die Museen und Stände entlang des Mains ziehen hunderttausende Besucher an.

Frankfurt  – Finnland ist nur wenig kleiner als Deutschland, hat jedoch lediglich 5,4 Millionen Einwohner. Der diesjährige Ehrengast der Buchmesse stellt sich bereits vom 29. bis zum 31. August auf der rund 100 Meter langen Gastmeile des Museumsuferfests in Frankfurt vor.

Zahlreiche Stände informieren über das Land der über 180 000 Seen, in dessen Norden, in Lappland, von Anfang Juni bis Mitte Juli die Sonne nicht untergeht. Die Finnen bringen nicht nur charmante Einladungen in ihre wundervolle Natur und ihre wechselvolle Geschichte mit, sondern gewähren auch einen Einblick in ihre Küche. Rentierwürste und Roggenburger kann der Besucher probieren, dazu passt beispielsweise finnisches Bier. Zwei Brauereien werden mit eigenen Ständen vertreten sein. Künstler aus Finnland wollen mit Liedern, Jazz, samischen Rapsongs und Tango begeistern. Das Musiktheater Astuvansalmen Amatsonit wird ein Amazonen-Stück aufführen, in dem sich Musik, Gedichte und der Feuerseelentanz miteinander verbinden. Selbstverständlich kommen auch die jüngsten Festgäste nicht zu kurz. Titta Kote erzählt Geschichten vom Glücksbotschafter, anschließend können die Kinder auf die Bühne kommen und Gymnastik treiben. In Nuorgam, dem nördlichsten Dorf Finnlands, geht die Sonne Ende August um 5.30 Uhr auf und bereits kurz vor 21 Uhr wieder unter. In Frankfurt ist das gar nicht so viel anders: Aber zum Abschluss des Museumsuferfestes wird der Himmel in vielen bunten Farben leuchten. Das traditionelle Feuerwerk ist auch so etwas wie ein Feuerseelentanz, nur nicht auf der Bühne, sondern am Firmament.

jf

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