Fieser Noro-Virus geht wieder rum

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Gründliches Händewaschen ist eine Schutzmaßnahme vor dem hochansteckendem Noro-Virus.

Region Rhein-Main – Der Noro-Virus geht wieder rum. Die hochansteckenden Erreger lösen schwallartiges Erbrechen und starken Durchfall aus. Sie lauern auf Türgriffen, Waschbecken und Toiletten, können sich aber bei Erbrochenem auch durch die Luft verbreiten. Die Gesundheitsämter der Region melden erhöhte Fallzahlen. Von Norman Körtge

Besonders heftig ist derzeit der Verlauf in einigen Frankfurter Alten- und Pflegeheimen, berichtet Oswald Bellinger, Leiter der Abteilung Infektiologie des Frankfurter Gesundheitsamtes. Kindereinrichtungen seien bislang weniger betroffen. Die Menschen in diesen Einrichtungen gehören zu den besonders gefährdeten, da bei einem schweren Krankheitsverlauf ein starker Flüssigkeitsverlust auftritt.

Anstieg der Neuerkrankungen nur saisonbedingt

Die Stadt Offenbach ist bislang von einer Infektionswelle verschont geblieben. Laut Gesundheitsamts-Leiter Michael Maiwald gibt es derzeit nur den saisonbedingt üblichen Anstieg der Fallzahlen. „Das kann sich aber jeden Tag schlagartig ändern“, sagt er. Fakt sei allerdings, dass der Noro-Virus in den vergangenen Jahren zu einem echten Problem geworden sei.

Die Gesundheitsämter im Kreis Offenbach und Darmstadt-Dieburg melden ebenfalls erhöhte Zahlen, die sich aber innerhalb der gewohnten Größen der vergangenen Jahre befinden.

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