Das war los

Feuer in der Schule+++Tödlicher Unfall+++ Wilde Verfolgungsjagd

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Unbekannte Täter legten Feuer in einer Frankfurter Schule

Frankfurt/ Neu-Isenburg/ Langen/ Hofheim/ Hanau - Am Sonntag brannte die Gesamtschule in Eschersheim und im Kreis Offenbach lieferten sich Autodiebe eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Das und mehr war los am Wochenende:

Klassenzimmer in Frankfurter Schule ausgebrannt

Frankfurt - Drei unbekannte Täter haben in einer Frankfurter Schule Feuer gelegt, das Lehrerzimmer verwüstet und Graffiti an den Wänden hinterlassen. Die Feuerwehr habe die Flammen in einer Integrierten Gesamtschule im Stadtteil Eschersheim rasch gelöscht, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die drei vermutlich jungen Täter zerstörten in der Nacht zum Samstag auch eine Überwachungskamera und eine Lampe mit einem Bewegungsmelder. Zudem beschädigten sie die Glaseingangstür. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehr als 10.000 Euro.

Autodiebe liefern Verfolgungsjagd mit der Polizei

Neu-Isenburg - Mutmaßliche Autodiebe haben sich am frühen Samstagmorgen in Neu-Isenburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Fahrer, der in einem als gestohlenen gemeldeten BMW unterwegs war, verlor dabei die Kontrolle über den Wagen und stieß gegen einen geparkten Pkw. Anschließend versuchten die fünf Insassen ihr Glück zu Fuß - einer von ihnen wurde direkt am Unfallort festgenommen, zwei weitere in einem nahen Waldstück. Für die Suche nach ihnen setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Zwei der Insassen sind laut einem Sprecher der Polizei noch nicht gefasst.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei Männer im Alter von 21 Jahren. Alle standen unter Drogeneinfluss, einer wurde außerdem per Haftbefehl gesucht. Zwei von ihnen stammen aus dem Kreis Offenbach. Einer habe keinen Wohnsitz in Deutschland, zumindest sei er nirgends gemeldet, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Angaben machte er zunächst nicht. Die Ermittlungen laufen noch.

24-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Langen

Langen - Ein Autofahrer ist in Langen tödlich verunglückt. Offenbar wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam der 24-Jährige aus dem Main-Kinzig-Kreis am frühen Samstagmorgen auf der Bundesstraße 486 von der Fahrbahn ab, wie die Polizei mitteilte. Er fuhr über den unbefestigten Seitenstreifen frontal gegen einen Baum, wurde durch die Wucht des Aufpralls ins Fahrzeugheck geschleudert und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die B486 wurde für die Dauer der Ermittlungen und Bergung des Toten und seines Wagens für zwei Stunden gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen, die weitere Angaben zum Unfallhergang machen können.

BMW fährt 13-Jährigen an und begeht Unfallflucht

Hofheim - Am Samstag kam es in Hattersheim gegen 15:30 Uhr am Südring 9 zu einem Verkehrsunfall. Ein 13-jähriges Kind überquerte mit seinem Fahrrad den Fußgängerüberweg, als ein dunkelgrüner, älterer BMW mit rotem Kennzeichen und getönter Heckscheibesich aus Richtung Hessendamm näherte. Nach Zeugenangaben bremste der Pkw zunächst vor dem Überweg ab, gab aber, als der Geschädigte diesen überquerte, plötzlich wieder Gas. Der Junge wurde auf dem Überweg von dem Pkw erfasst und stürzte zu Boden. Der Pkw hielt kurz nach dem Fußgängerüberweg an, ohne dass der Fahrzeugführer ausstieg. Nachdem der Geschädigte sich nach einiger Zeit wieder aufrappelte fuhr der Pkw weiter, ohne sich jedoch weiter um den Unfall zu kümmern. Bei dem Fahrer des BMW soll es sich um einen etwa 45 Jahre alten Mann mit dunklerem Teint, schwarzen Haaren und Oberlippenbart gehandelt haben. Nach Angaben des 13-Jährigen hätte sich noch eine Frau kurz nach seinem Zustand erkundigt, wäre dann aber auch weitergefahren. Der Junge wurde durch den Unfall an der linken Schulter und Arm verletzt. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Hofheim unter der Telefonnummer 06192/20790 in Verbindung zu setzen.

Hunderte Menschen gedenken in Hanau der Terroropfer von Paris

Hanau - Mehrere hundert Menschen haben am Samstagmorgen in der Hanauer Innenstadt der Terroropfer von Paris gedacht. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) rief sie dazu auf, sich dem Terror entgegenzustellen. "Wir werden die Herausforderungen meistern. Scheitern ist keine Alternative für uns", sagte er. Unter den Zuschauern waren auch viele Flüchtlinge, Kinder hielten ein Transparent hoch mit dem Satz "Wir sind gegen Terrorismus".

Der Staat werde den Terror mit den Mitteln der Polizei und des Verfassungsschutzes bekämpfen, sagte Bouffier. "Überwinden werden wir den Terrorismus nur, wenn wir zeigen, dass wir keine Angst haben." Als Zeichen der Verbundenheit umarmte er den Vertreter der syrischen Flüchtlinge, Abdulrahman Alabsi.

Die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck nannte die Kundgebung "ein kraftvolles Zeichen". Die Menschen in Hanau stellten sich allen Kräften entgegen, die die offene Gesellschaft angriffen, sagte sie.

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