Fegefeuer nur auf Sparflamme

Solche und weitere körperliche Grausamkeiten droht das Comedy-Duo Badesalz in einem Sketch all jenen an, die das samstägliche Straßekehren verweigern.

Derartiges müssen Grundstückseigentümer in Neu-Isenburg oder Dieburg nicht befürchten, das ordnungsrechtliche Fegefeuer brennt nur auf Sparflamme.br /Beide Kommunen lassen jedoch per Pressemitteilung verlautbaren, dass eine Verpflichtung besteht, Gehwege, Radwege, Straßenrinnen sowie die Straße selbst zu reinigen. Letztere sogar bis zur Fahrbahnmitte, solange es sich nicht um eine Durchgangsstraße handelt. Die werden von der Stadt gesäubert. "Die Hinweise dienen dazu, diese Pflicht bei den Menschen in Erinnerung zu rufen", sagt Harald Fichtner, Pressesprecher der Stadt Neu-Isenburg. Erster Stadtrat Herbert Hunkel sei wiederholt auf Dreckecken angesprochen worden.br /Wann und was weg gekehrt werden soll, haben die Stadtoberen â?? wir sind in Deutschland â?? penibel in die Satzung zur Straßenreinigung reingeschrieben. "Gras, Unkraut, Laub, Kehricht, Schlamm und sonstiger Unrat jeder Art" ist "einmal in der Woche, spätestens am Samstag bis 19.30 Uhr" zu beseitigen."Richtige Dreckecken gibt es zwar nicht, aber es gab Hinweise aus der Innenstadt und den Gewerbegebieten", sagt Fichtner. Ähnliches gelte für Dieburg, erklärt Pressesprecherin Monika Rohde-Reithe. "Das Ordnungsamt wird auf die Leute zugehen und mit ihnen sprechen". Geldstrafen sollen aber nicht ausgesprochen werden.Anders in Neu-Isenburg: "Wenn es den Hipos zum ersten Mal auffällt, bitten sie zum Gespräch", sagt Fichtner. Bleibt der Besen weiter ungenutzt in der Ecke stehen, drohen 20 Euro Str

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