Frankfurter Polizei

Fahndung nach Sexualstraftäter: Bisher 350 Hinweise

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Frankfurt - Die Fahndung nach dem Sex-Täter aus Frankfurt läuft auf Hochtouren, der seit dem 19. Oktober 2013 sechs Mal in Frankfurt versucht hat Frauen zu vergewaltigen. Seit der öffentlichen Fahndung gab es keine ähnlichen Fälle mehr.

Wie die Polizei berichtet, sind zahlreiche Beamte sowohl verdeckt als auch offen, unterwegs. Auch eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, die berühmte „heiße Spur“ fehlt jedoch weiterhin. Die Fahndung sowie die Ermittlungen stoßen auf ein breites öffentliches Interesse.

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Mit der Veröffentlichung des Phantombildes erhielt die Polizei bis heute rund 350 Hinweise aus der Bevölkerung, die nun bearbeitet werden. Die Frankfurter Polizei stellt nochmals klar, dass es sich bei der Facebookgruppe „Auf der Jagd nach dem Vergewaltiger“ um keine Veröffentlichung der Polizei handelt. Hier wurden Bilder von Personen, Namen und Adressen und vieles mehr hochgeladen. Die Beamten prüfen derzeit ebenso Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen und Persönlichkeitsrechte. „Das private und berufliche Umfeld von grundlos Verfolgten reagiert erfahrungsgemäß meist heftig, mit unabsehbaren Folgen für die Betroffenen. Art und Inhalt der Beiträge tragen nicht zur ordentlichen Aufklärung bei, sondern schaden mehr als dass sie nutzen“, sagt Polizeivizepräsident Gerhard Bereswill.

Der Sexualtäter wird als 30 bis 35 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und von süd- oder südosteuropäischem Erscheinungsbild beschreiben. Er hat kurze, dunkle Haare und eine kräftige Gestalt. Der mutmaßliche Täter wurde von Opfern ebenfalls als „stämmig“ und „wohlgenährt“ beschrieben. Er hat dunkle Augen, dunkle, kräftige Augenbrauen, keinen Bart und trägt auch keine Brille. Der Mann hat seit dem 19. Oktober sechs versuchte Vergewaltigungen im Stadtgebiet Frankfurt begangen. Unter anderem kam es sogar zu drei Übergriffen in nur 15 Minuten. Hinweis zu dem Täter werden weiterhin gesammelt. Zeugen melden sich unter der Telefonnummer 069/755-51399.

red

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