Der EXTRA TIPP adoptiert Kult-Kaktus

Nachwuchs in der Redaktion: Er heißt Kai-Uwe!

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Tschüss, kleiner Kai-Uwe! Pflanzen-Papa Helmut Jodl verabschiedet sich von seinem Schützling und übergibt ihn EXTRA TIPP-Onlineredakteurin Sandra Klauß.

Frankfurt/Offenbach – Eine Künstlergruppe bietet in Frankfurt Pflanzen zur Adoption an. Eine davon hat der EXTRA TIPP aufgenommen: Kai-Uwe, den windschiefen Kaktus – und der ist schon jetzt ein kleiner Online-Star. Von Christian Reinartz

Alles muss seine Ordnung haben: Sandra Klauß unterschreibt den Adoptionsvertrag.

So schnell kann’s gehen mit dem Nachwuchs. EXTRA TIPP-Onlineredakteurin Sandra Klauß ist jetzt Mama von Kai-Uwe, dem Kaktus. Möglich gemacht hat das eine Pflanzenadoption beim Künstlerprojekt Botanoadopt. Ausgedacht haben sich das Ganze Haike Rausch und Torsten Grosch. Die beiden bilden die Künstlergruppe 431Art aus Frankfurt und suchen seit 2008 mit einem Augenzwinkern eine neue Heimat für verstoßene und überzählige Pflanzen.

Die Gruppe hatte erst kürzlich für Aufsehen gesorgt, weil sie einer der drei Preisträger beim Bürgerpreis Citoyenne 2016 war. Die Stiftung des EXTRA TIPP-Verlagsgruppenchefs Dirk Ippen hatte dafür einen Großteil des Preisgeldes gestiftet. Der EXTRA TIPP fand die Idee von Botanoadopt so toll, dass sich die Mitarbeiter dazu entschlossen, eine Redaktionspflanze zu adoptieren. 

Diese Pflanzen wollen auch noch adoptiert werden

Fotos: Wer gibt diesen einsamen Pflanzen ein Zuhause?

Ein Besuch bei Pflanzen-Aktivist und Projekthelfer Helmut Jodl, der in seiner geräumigen Wohnung an die hundert Topfpflanzen beherbergt, folgte. Nach Durchsicht der unzähligen Pflanzen war sich Klauß sicher: „Das ist Liebe auf den ersten Blick. Den Kleinen nehmen wir.“ Bei dem Kleinen handelt es sich um einen Kaktus der Gattung Mammillaria, der windschief gewachsen ist und überlebt hat, weil Jodl ihn mit viel Liebe aufgepeppelt hat. 

Nun wird Kai-Uwe, der in der Kartei von Botanoadopt auch unter dem Namen „Man over Board“ geführt wird, seine neue Heimat auf dem sonnigen Redaktionsfensterbrett finden. „Genau das Richtige für ihn“, sagt Jodl und ist froh, einen weiteren schweren Fall vermittelt zu haben.

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