Meist fotografiertes Motiv in Frankfurt

Euro-Zeichen soll bleiben - Geldgeber gesucht

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Frankfurt - Auch nach dem Umzug der Europäischen Zentralbank  (EZB) soll das Euro-Symbol, das in Frankfurt zu den meist fotografierten und gefilmten Objekten gehört, an seinem jetzigen Standort bleiben, wenn dessen Finanzierung gesichert werden kann.

Dafür kämpft das Frankfurter Kultur Komitee, Eigentümer des Euro-Symbols. Der Verbleib an diesem Standort ist gerechtfertigt, weil Teile der EZB und die Europäische Bankenaufsicht in das Gebäude, vor dem das Euro-Symbol steht, einziehen. Beide Institutionen und die Stadt Frankfurt würden den Verbleib am jetzigen Standort begrüßen. Um die Finanzierung zu sichern, ist es erforderlich, die am Finanzplatz Frankfurt ansässigen Banken zu beteiligen. „Der Euro und Europa sind längst keine Selbstläufer mehr“, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Manfred Pohl. Frankfurt besitzt als „City of the Euro“ mit dem Euro und dem Euro-Symbol ein Alleinstellungsmerkmal, das aber auch Verantwortung erfordert.

Das Frankfurter Kultur Komitee ist sehr zuversichtlich, dass angesichts dieses Konzepts die Euro-Skulptur an dem bisherigen Standort bleiben kann. Darüber hinaus plant der Verein, weitere Aktivitäten durchzuführen, um den Euro in die Herzen der Menschen zu bringen. So werden z. B. die Förderer auf einer von einem Frankfurter Künstler zu entwerfenden Tafel verewigt und in künftigen Marketingmaßnahmen als Unterstützer hervorgehoben.

red

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