Film schauen in der Frankfurter Uni

Erotisches Kino am Valentinstag

+
Die Köpfe des Filmkollektiv Frankfurt hinter dem alten 35-Millimeter-Projektor der Uni Frankfurt (von links): Felix Fischl, Louise Burkart und Gary Vanisian.

Frankfurt - Wenn das Filmkollektiv Frankfurt am Valentinstag die alten Projektoren der Uni anschmeißt, wird’s auf der Leinwand erst pikant und dann richtig scharf. Von Christian Reinartz

Moderne Filmtechnik ist nicht immer das Wahre

Das Besondere: Das Filmkollektiv hat die beiden Filme als 35-Millimeter-Filmrollen vorliegen. „Das ist für uns ganz wichtig“, sagt Louise Burkart, die Filmwissenschaften studiert und die Projektoren bedient. Nur so behielte der Film seine ursprüngliche Darstellungsform und gebe das wieder, was der Regisseur sich damals gedacht habe. „Die moderne digitale Technik ist nicht automatisch immer das beste“, erklärt Felix Fischl. „Im Gegenteil. Durch die völlig sterile digitale Wiedergabe geht viel Charme verloren. Wir setzen deshalb ausschließlich auf analoge Filme. Außerdem können wir den Zuschauern so auch zeigen, was für eine gute Kinoqualität die alten Rollen zu bieten haben. Eine DVD kann da nicht mithalten.“ Mehr Infos gibt’s auf www.filmkollektiv-frankfurt.de.

Kommentare