Erfolg bei Kult-Rallye: Zwei  Taunus-Teams in den Top 100

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Die Oberurseler Andreas Vielgut und Alfred Tuchel nach ihrer Rückkehr (oben) und der Rallyewagen von Jörg Hölzer und Günter Krause aus Bad Homburg am Casino Monte Carlo.

Oberursel/Bad Homburg – Eine Rallye unter Extrembedingungen: Schnee und Sichtweiten unter zwei Meter, dazu jede Menge Eis. Von rund 300 Startern bei der historischen Rallye Monte Carlo sind nur knapp mehr als 200 ins Ziel gekommen. Auch zwei Teams aus dem Taunus. Von Julia Renner

Angetreten waren sie mit dem Willen, als Erste ins Ziel zu fahren. Ganz gereicht hat es nicht. Aber Andreas Vielgut und Alfred Tuchel aus Oberursel haben immerhin Platz 40 belegt – und sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 123 Plätze verbessert

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Mehr als 6000 Kilometer haben die beiden Rallyefreunde aus Oberursel in etwas mehr als einer Woche zurückgelegt. Von Warschau aus waren sie in Richtung Monte Carlo gestartet. Und das mit einem BMW aus dem Jahr 1977. „Aber das Auto hat durchgehalten und wir auch“, sagt Fahrer Andreas Vielgut nach der Rückkehr.

Eine „wilde“ Fahrt war es für die beiden Orscheler. „Das war eine richtige Herausforderung“, sagt Fahrer Vielgut und berichtet von zugeschneiten, engen Pässen in den italienischen Bergen und massiven Schneeverwehungen.

Durch die extremen Wetterbedingungen und die eisigen Temperaturen sind von den ursprünglichen 310 Startern nur noch 213 Autos im Ziel angekommen, berichten Jörg Hölzer und Günter Krause aus Bad Homburg. Wer die komplette Strecke geschafft hat, musste meist ein beschädigtes Auto in Kauf nehmen. Die Bad Homburger hatten allerdings Glück. Ihr BMW, Baujahr 1975, hat die historische Rallye unbeschadet überstanden. Auf Platz 86 endete die Fahrt für die beiden Rallye-Fans.

In Monte Carlo angekommen wartete auf die Fahrer ein großes Gala-Dinner mit mehreren Gängen und einem Artistik-Programm. Und natürlich stand die Siegerehrung an.

Am Dienstagmittag kehrten die Rallyefahrer zurück in den Taunus. Dort stehen die Rallyewagen jetzt erst einmal wieder in der Garage.

Ob sie ihres im nächsten Jahr wieder herausholen, steht für Andreas Vielgut und Alfred Tuchel noch nicht fest. Im Sommer werden die beiden entscheiden, ob sie die mehreren tausend Kilometer im nächsten Jahr wieder auf sich nehmen.

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