Einschwimmen: Mittelstück wird gedreht

Neue Carl-Ulrich-Brücke lockt Schaulustige an

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Das 150 Meter lange Mittelstück der Brücke wird gedreht.

Offenbach - Einige hundert Schaulustige haben am Montag das Einschwimmen der neuen Carl-Ulrich-Brücke über den Main in Offenbach beobachtet. Sie verbindet Offenbach mit dem gegenüberliegenden Frankfurter Stadtteil Fechenheim.

Das spektakuläre Drehen des 150 Meter langen Mittelstücks um 90 Grad hatte am späten Vormittag begonnen. Mit Hilfe von Winden und Stahlseilen wurde die auf Pontons liegende Konstruktion im Fluss gewendet und langsam in Richtung der alten Brücke geschoben.

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Nach den Plänen des Straßen- und Verkehrsmanagements Hessen Mobil sollte das tonnenschwere Teil bis zum Abend auf Stützen parallel zur bestehenden Carl-Ulrich-Brücke abgelegt sein.
Diese bleibt bis zum Spätherbst in Betrieb. Erst nach ihrem Abriss wird die Nachfolgerin in die endgültige Position manövriert. Während des Einschwimmens waren die Brücke und der Main für den Auto- und Schiffsverkehr gesperrt.

Neukonstruktion für 17 Millionen Euro

Die rund 17 Millionen Euro teure Neukonstruktion wird insgesamt rund 230 Meter lang. Befahrbar ist das Bauwerk voraussichtlich Ende des Jahres. Dann sollen nach Angaben von Hessen Mobil bis zu 18.600 Autos über die Brücke rollen. Hinzu kommen Fußgänger und Radfahrer. Bis zur Fertigstellung werden die Betonfahrbahnen aufgebracht sowie Geländer und Lampen montiert. Für die Endmontage wird der Mainübergang im Spätherbst für etwa einen Monat gesperrt. Benannt ist die Brücke nach dem ersten hessischen Ministerpräsidenten. dpa

Fotos vom Einschwimmen

Einschwimmen der Carl-Ulrich-Brücke

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