Einsatz in der Konrad-Adenauer-Schule

Kriftler Schüler an Atemwegen verletzt

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Kriftel - Schüler der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel haben über eine Reizung der Atemwege und Kreislaufbeschwerden geklagt. Sie mussten ins Krankenhaus. Die Ursache ist noch unklar.

13 Schüler sind am Dienstag durch eine unbekannte Substanz an der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel verletzt worden. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier mitteilt, ist die Ursache noch unklar. Drei Schülerinnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, zehn weitere konnten nach Hause gehen, nachdem der Leitende Notarzt keinerlei Symptome mehr festgestellt hatte. Die Schüler hatten über Reizungen der Atemwege, teils auch über Kreislaufbeschwerden geklagt. Nach dem Zwischenfall wurde der Unterricht an der Schule für diesen Tag beendet.

Den Angaben zufolge war im Treppenhaus und im Flur des Hauptgebäudes kurz nach 12 Uhr starker Geruch wahrgenommen worden, die Schulleitung wählte daraufhin um 12.17 Uhr den Notruf 112 der Zentralen Leitstelle des Main-Taunus-Kreises. Eine erste Erkundung von Feuerwehr mit Atemschutz und Gasmessgerät brachte keine Ergebnisse. Auch mit einem wenig später eingetroffenen Messgerät des Kreises, das bei der Feuerwehr Eschborn bereitsteht, konnte in der Luft keine gefährliche Substanz mehr festgestellt werden.

Am Einsatz beteiligt waren insgesamt rund 50 Personen der Feuerwehren aus Kriftel, Eschborn und Hofheim, der Rettungsdienste und des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreises.

Kollmeier, der sich ein Bild vom Rettungseinsatz an der Schule machte, sprach von einem „schnellen und hoch professionellen Handeln der Schulleitung und der Rettungskräfte“. Das gelte besonders für die am Einsatz beteiligten ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren.

red

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