Aus einer anderen Zeit

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Ein rustikaler Wecker aus dem Jahr 1914  und noch viel mehr ist im Museum zu sehen.

Region Rhein-Main – Es ist wieder soweit: Winterzeit. Von Samstag auf Sonntag wird um drei Uhr die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Ganz unterschiedliche Zeiten ticken im Uhrenmuseum in Frankfurt-Höchst. Von Norman Körtge

Eine Turmuhr aus dem 15. Jahrhundert, Wanduhren, Stand- und Taschenuhren aus den nachfolgenden Jahrhunderten, Armbanduhren aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren und schließlich Digitaluhren. Der Frankfurter Uhrmacher Heinz Bauer hat in den vergangenen 20 Jahren einen wahren Uhrenschatz angesammelt – und stellt ihn im Keller seines Juweliergeschäftes in der Höchster Hostatostraße 3 chronologisch aufbereitet aus. Die Anzahl vermag er gar nicht zu schätzen: „Mehrere tausend“, sagt er.

Auf Winterzeit umstellen muss er sie aber nicht. Diejenigen, die laufen, zeigen nicht die aktuelle Uhrzeit an. Die meisten verharren sowieso im Stillstand.

Jeweils donnerstags von elf bis 17 Uhr und nach Absprache ist das Uhrenmuseum zu besichtigen. Wer nicht warten will: Einen virtuellen Rundgang und viele Informationen gibt es im Internet auf www.uhren-schmuck-museum.de.

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