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Mutige Frankfurterin: Wohltat für die Gesellschaft

Bei dem, was Snjezana Zarko gemacht hat, schlagen natürlich alle Sicherheitsexperten die Hände über dem Kopf zusammen.

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Denn statt den bewaffneten Täter gewähren zu lassen und ihm ihre Tageseinnahmen auszuhändigen, greift die streitbare Kroatin zu einem Aschenbecher, der als Geldschale dient, und wehrt sich. Sicher, die Frau hat in diesem Moment ihr Leben riskiert. Sie konnte nicht wissen, ob der Mann scharf schießt, ob er ihr wehtun würde, sie ihren Mut letzten Endes teuer bezahlen würde. Und doch hat die Friseurin im Bruchteil einer Sekunde beschlossen: Mit mir nicht! Ihre Taktik ist keinesfalls zum Nachmachen gedacht. Und die Polizei rät zu Recht davon ab, im Fall einer Bedrohung, so entschlossen zu agieren.

Dennoch: Snjezana Zarkos Zivilcourage ist eine Wohltat für eine Gesellschaft, die unter immer dreisteren Kriminellen leidet. Ihre unbändige Wut und ihr Mut lässt die Menschen zu der 45-Jährigen aufschauen. Ein Aschenbecher hat aus der Friseurin eine Heldin macht.

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