Frankfurt: 25 Menschen sind untergebracht

Zukunft der Flüchtlinge in Ex-Kirche ungewiss

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Frankfurt - Die afrikanischen Flüchtlinge, die in der ehemaligen Gutleutkirche in Frankfurt Zuflucht gesucht haben, blicken in eine ungewisse Zukunft.

25 Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 40 befinden sich seit Juli in dem Gebäude, wie Michael Bourgeon vom evangelischen Regionalverband Frankfurt berichtet.

Etwa zehn weitere hätten die Zuflucht inzwischen wieder verlassen. Die Männer aus Ghana, Mali, Gambia, Nigeria und Togo leben im Kirchenschiff, das provisorisch in kleine Wohnkabinen unterteilt wurde.

Das ehemalige evangelische Gotteshaus wurde bereits an die Stadt Frankfurt verkauft, die dort ein Jugendzentrum plant. Die Übergabe des Gebäudes wird nach dpa-Informationen nun frühestens im Sommer stattfinden. Es ist unklar, ob die Menschen dann nach Italien zurück müssen.

Dort hatten die Afrikaner nach ihrer Flucht bereits Schutzstatus erlangt, konnten in dem Land jedoch keine Arbeit finden oder wurden arbeitslos. Staatliche Sozialleistungen dort reichten ihnen nach eigenen Angaben nicht zum Leben, weshalb sie nach Deutschland weiterreisten. Sie werden von Sozialarbeitern der evangelischen Kirche betreut und von der Arbeiterwohlfahrt und Freiwilligen unterstützt.

dpa

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