Dschungel-Trommeln versüßen den Sommer

Der Meinung ist auch Johannes Breitenbach aus Offenbach. Der 21-Jährige hört sonst eher deutsch-sprachigen Hip Hop mit derben Texten wie bei K.I.Z. "Jungle Drum gefällt mir sehr. Das ist ein lustiges Lied", verrät er. Es habe das Potenzial, Sommer-Hit 2009 zu werden.

"Aber irgendwann geht es einem immer auf die Nerven", sagt der Offenbacher.So scheint es Renate Behrhof mit "Jungle Drum" noch nicht zu gehen. Sie kennt Torrinis Song nicht einmal. "Ich achte nicht so sehr auf die einzelnen Lieder. Die laufen im Radio so nebenher", sagt die 55-Jährige. Im Sommer hört sie nur das, was ihr auch sonst gefällt: Klassische Musik und Soul. Ein Sommer-Hit müssse ins Blut gehen und "spritzig" sein so wie vergangene Hits wie "Macarena" oder "Mambo No 5".Felix Pfannmüller mag keine Sommer-Hits. Er mag es lieber rockig und kann mit dem, was im Radio läuft, nicht viel anfangen. "Ich höre am liebsten Placebo, wenn ich in der Sonne liege", sagt der 26-jährige Frankfurter. Der einzige Sommer-Hit, an den er sich erinnern kann, ist "Summer Jam", aber auch den mochte er nicht.Obwohl sie beide Sommer heißen und den Sommer mögen, können sie mit Sommer-Hits nichts anfangen. "Mir fällt gar keiner ein", sagt Anna. "Du hörst so was ja auch gar nicht", wirft ihre Cousine ein. Sie hingegen glaubt, dass Torrini den Sommer-Hit 2009 abgeliefert hat.Für Djellza Miftaraj ist es wichtig, dass ein Sommer-Hit mitreißt und zum Tanzen animiert. Zu Choreographien wie beim "Ketchup-Song" oder Macarena tanzt sie auch mit, "aber nur wenn andere auch mitmachen." Für sie könnte der Exil-Offenbacher Mark Medlock mit "Mamacita" den Sommer-Hit 2009 gelandet haben.Das sagt auch die Offenbacherin Sebnem Ersin: "Das Video zu Mamacita gefällt mir besonders gut." Anstatt eines Hits werde diesen Sommer, so Ersin, ohnehin Michael Jackson gehört. dre/efbbr /

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