Schmiere gestanden

Nach extremen Juwelier-Einbruch: Drei Jahre Haft

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Frankfurt - Nach einem spektakulären Einbruch bei einem Juwelier in der Frankfurter Innenstadt muss ein 34-Jähriger drei Jahre ins Gefängnis, weil er Schmiere gestanden hat. Die haupttäter sind noch auf der Flucht.

Das Landgericht Frankfurt verurteilte ihn am Donnerstag, da der geständige Angeklagte bei dem Einbruch Schmiere gestanden habe. Die beiden derzeit flüchtigen Haupttäter hatten bei dem Einbruch mit einem gestohlenen Auto die Schaufensterscheibe und Türe des Ladens durchstoßen. Aus den Schmuckvitrinen rafften sie eine Beute im Wert von rund 300.000 Euro zusammen. Der Schmuck soll in Belgien für 45.000 Euro verkauft worden sein.

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Vor Gericht hatte sich herausgestellt, dass der Angeklagte nicht zu einer Bande gehörte, auf deren Konto mehrere Einbrüche gehen sollen. Das Gericht ging daher von Beihilfe aus, für die er 1000 Euro in bar und einen kleinen Ring als Belohnung erhalten habe. Gleichwohl ging die Strafkammer über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus: Es habe sich um eine "drastische Straftat zur Nachtzeit" gehandelt, sagte der Vorsitzende Richter. Auch das Geständnis des Angeklagten sei von minderer Qualität: "Was wollen Sie sonst machen, wenn eine Videokamera alles ganz genau dokumentiert hat."

dpa

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