Peter Schubert setzt das größte Puzzle der Welt zusammen

Diesmal legt er sich mit Keith Haring an

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Auf der Jagd nach den richtigen Teilchen: Peter Schubert setzt das größte Puzzle der Welt zusammen.

Offenbach – Puzzlekönig Peter Schubert ist gerade dabei seine Karriere zu krönen. Sein neuestes Projekt ist nicht weniger als das größte Puzzle der Welt. Von Dirk Beutel

Peter Schubert will es wieder wissen. Der selbsternannte Puzzlekönig legt sich mit dem größten Puzzel der Welt an: Es zeigt das Bild „Double Retrospect“ mit 32 Einzelmotiven von Keith Haring und besteht aus über 32.200 Teilen. Jedes Motiv besteht aus knapp 1000 Teilen. „Der Reiz besteht für mich zum einen in der Größe und zum anderen dass es sehr viele einfarbige Teile gibt“, sagt Schubert: „Das ist nichts für schwache Nerven.“

Nachdem er vergangenes Jahr das „Das Leben“, das mittlerweile zweitgrößte Puzzle der Welt (24.000 Teile) geschafft hatte (hier nachzulesen: "Bunte Fantasiewelt aus einer Tüte voll Chaos"), gönnte er sich eine neunmonatige Puzzlepause. Jetzt, seit dem 1. Mai, kämpft Schubert wieder gegen das Chaos.

Seine stärkte Waffe dabei: Sein Sortiersystem. Bevor es überhaupt richtig losgeht, sortiert Schubert nicht nur nach Rand- und Mittelstücken, sondern ordnet die verschiedenen Teilchen nach Farben und Anordnung der „Ösen“. Andere Anhaltspunkte gibt es bei diesem Puzzle nicht.

Persönlichen Dauerpuzzle-Rekord gebrochen

Die meiste Zeit investiert er am Wochenende. Dabei hat er mal eben nebenbei seinen persönlichen Dauerpuzzle-Rekord gebrochen. Schubert: „Der liegt jetzt bei 14 Stunden am Stück.“ Wegen seiner Arbeit kann der gebürtige Oberfranke an den Wochentagen nur wenige Stunden für sein zeitintensives Hobby opfern. Pro Monat hat er sich 4000 Teile vorgenommen. „Aber ich hinke jetzt schon um die 3000 Stück hinterher. Das ist nicht mehr aufzuholen. Trotzdem bleibe ich voll motiviert, um mein Ziel zu erreichen“ Bis jetzt hat Schubert 13 Motive geschafft, bleiben noch 19 übrig. „Bei meinem jetzigen Tempo brauche ich bestimmt noch ein halbes Jahr bis es fertig ist.“

Trotzdem betont der 44-Jährige dass das puzzeln nur ein Hobby ist: „Ich lebe trotzdem schon noch weiter und gehe aus“, sagt er lachend. Wenn er sich allerdings einer so schwierigen Herausforderung stellt, brauche man eben ein gewaltiges Maß an Disziplin. Kein Wunder, dass dieses Motiv bisher noch nicht von einer Einzelperson gepuzzelt wurde. „Allerdings hat es mal eine Gruppe geschafft“, sagt Schubert.

Doch für den Offenbacher zählt nur die Einzelleistung. Ist es erstmal fertig, wird das Puzzle 5,44 Meter lang und 1,92 Meter hoch sein und eine Fläche von 10,44 Quadratmetern bedecken. „Das wäre das I-Tüpfelchen meiner Karriere“, sagt Schubert. Dann hätte er in sieben Jahren über 200.000 Teile verpuzzelt, eine Fläche von 60 Quadratmetern. Zum Vergleich: Schubert lebt in einer 46 Quadratmeter großen Wohnung.

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