Dieses Frankfurter Model ist  „echt“ noch Single

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Peter Carstens modelt seit zirka elf Jahren.

Frankfurt – Er ist ein Model und er sieht gut aus. Peter Carstens gehört zu den schönsten Frankfurtern. Und das Beste für die Frauenwelt: Der 28-Jährige mit dem Adonis-Körper ist noch zu haben. In der Restaurant-Bar „Echt“, das er mit zwei Partnern betreibt, ist der hübsche Single anzutreffen. Carlos Streil von East-West-Models kennt seine Verehrerinnen: „Es gibt einige Mädchen, die für Peter schwärmen.“ Von Jennifer Dreher

Doch die Richtige scheint bislang nicht dabei gewesen zu sein. Dabei steht Carstens nicht nur auf Models. „Ich hatte zwar schon Freundinnen, die als Models gearbeitet haben, aber eigentlich ist es schöner, wenn man im Privatleben nichts damit zu tun hat“, berichtet er.Vielleicht ist sein Mangel an Freizeit das Problem, denn der 28-Jährige hat nur einen freien Tag in der Woche, und wenn die Agentur einen interessanten Job hat, endet jeder Urlaub abrupt. „Ich habe schon mal meinen Thailand-Urlaub für ein Shooting abgebrochen“, erinnert sich der Frankfurter. „Meistens kommen genau dann die Aufträge, wenn ich plane, wegzufahren“, fügt er hinzu.

Model: Kein leichter Job

Carstens (rechts) auf dem Cover von Men‘s Health.

Das Leben als männliches Model hat neben guten Gagen von 2000 Euro pro Tag aufwärts und dem Leben als Jet-Setter auch negative Seiten. „Ich lebe immer auf Abruf, muss extrem flexibel und spontan sein“, berichtet der Frankfurter.
Hungern wie viele weibliche Kolleginnen muss er allerdings nicht, dafür aber regelmäßig trainieren. „Man sollte gut definierte Muskeln haben, muss aber trotzdem noch in ein Hemd passen“, sagt Carstens.

Wichtig sei auch der Haarschnitt. „Die Frisur gehört zum Image eines Models“, sagt der 28-Jährige. Würde er sich die Haare abschneiden, wären alle seine bisher gemachten Shootings nutzlos und er müsste eine neue Mappe anlegen, die er den Kunden präsentiert.

Charakter-Typen sind gefragt

In Form: Für solche Strand-Shootings muss der Körper durchtrainiert sein.

„Bei Männern sind mehr Charakter-Typen gefragt als bei Frauen“, sagt Model-Scout Carlos Streil, der Carstens, damals Barkeeper im mittlerweile geschlossenen 190-East, entdeckt hat. Eine große Nase könne bei Männern durchaus karriere-fördernd sein. Abgesehen von der Körpergröße, die bei 1,84 bis 1,89 Meter liegen sollte, gäbe es keine strikten Richtlinien, wie ein Männer-Model aussehen soll. „Man sollte einfach sympathisch rüberkommen, pünktlich und zuverlässig sein“, rät Carstens. Wenn die Kunden einen positiven Eindruck von einem Model haben und mit der Arbeit zufrieden sind, buchen sie es immer wieder, so Carstens.

Mit peinlichen Fotos begann die Karriere

Er startete seine Karriere mit 17, nahm anfangs fast jeden Auftrag an. „Die peinlichsten Bilder entstanden bei einem Shooting für Karnevalskostüme“, erinnert er sich. Solche Jobs muss er heute nicht mehr machen. Der Single lief sogar schon für Armani.

Momentan steht sein Restaurant, das „Echt“, im Vordergrund. „Trotzdem will ich weiter modeln“, sagt Carstens. Ob es trotz der beruflichen Doppel-Belastung bald mit der Liebe klappt, wird sich zeigen.

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