Klage vor dem Arbeitsgericht Darmstadt

Zu dick für die Führungsposition? Bewerberin abgelehnt

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Darmstadt  - Eine angeblich als zu dick abgelehnte Bewerberin um einen Führungsposten will vor dem Arbeitsgericht Darmstadt   30 000 Euro Entschädigung erstreiten.

Das Verfahren ist auf den 20. Februar 2014 angesetzt, teilte das Arbeitsgericht in Darmstadt mit. Die 41-Jährige, die sich wegen ihres Körpergewichts diskriminiert fühlt, hat laut ihrem Anwalt die Kleidergröße 42.

Der potenzielle Arbeitgeber hatte nach Angaben des Gerichts nach einem ersten Vorstellungstermin der Frau eine E-Mail geschickt und sie als dick beschrieben. Daraufhin sei es zu einem Streit gekommen. Ein geplantes zweites Gespräch sei nicht mehr zustande gekommen. Der Beklagte stelle den Sachverhalt aber so dar, als habe man der Frau helfen wollen.

dpa

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