Offenbach, Frankfurt, Mühlheim

Details zur Razzia: 180.000 Euro und 24 Handys beschlagnahmt

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Frankfurt - Die Polizei hat Details zur Zerschlagung eines Drogenrings in Frankfurt und Offenbach bekannt gegeben. 180.000 Euro sind bei Durchsuchungen beschlagnahmt worden, mehrere Festnahmen. 

Wie bereits bekannt gegeben, wurden in den Nachmittagsstunden des gestrigen Mittwoch in Frankfurt, in Offenbach sowie in Mühlheim insgesamt 17 Objekte durchsucht, die den Drogenhändlern als Wohnungen, Scheinadressen und Bunkerwohnungen dienten. Des Weiteren konnten von den sieben Haftbefehlen wegen illegalem Drogenhandel fünf vollstreckt werden.

Die festgenommenen Männer im Alter zwischen 21 und 28 Jahren stammen überwiegend aus Afghanistan und der Türkei. Im Rahmen der Durchsuchungsaktionen wurden noch drei weitere Personen im Alter von 21 bis 23 Jahren in den durchsuchten Objekten angetroffen und vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen Mittäterschaft, bzw. Beihilfe ermittelt. Zwei der Männer wurden nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. Der festgenommene 23-Jährige, der aus dem Iran stammt, wird heute dem Haftrichter vorgeführt, der über seinen weiteren Verbleib entscheidet. Bei den Durchsuchungen wurden neben insgesamt rund 5 kg Rauschgift (2kg Marihuana, 3kg Kokain) auch etwa 180.000 Euro (verteilt auf mehrere Objekte) aufgefunden und sichergestellt, da es den Ermittlungen zufolge aus den illegalen Rauschgiftgeschäften stammt. Ebenfalls sichergestellt wurden 24 Mobiltelefone sowie zwei Feinwaagen. Im Rahmen der Kontrollen an der Konstablerwache wurden insgesamt 30 Personen kontrolliert. Acht dieser Kontrollierten wurden wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorläufig festgenommen. Einer der Festgenommenen, ein 17-jähriger Algerier wird heute dem Haftrichter vorgestellt. Die anderen Festgenommenen wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.

red

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