Nachdem Studentin schwer verletzt wurde

Demo: Angehörige erheben Vorwürfe gegen Mc Donalds 

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Demonstranten vor dem Mc Donalds in Offenbach.

Offenbach  - Am Mittwoch versammelten sich Freunde und Bekannte der schwer verletzten Studentin auf dem Mc Donalds Parkplatz in Offenbach und erhoben schwere Vorwürfe gegen das Fastfood-Unternehmen. Von Angelika Pöppel

Aus Gießen, Gelnhausen, Frankfurt und Mainz sind Freunde und Bekannte angereist, um ihrer Wut bei einer Demo auf dem Parkplatz der Fastfood-Kette Mc Donalds in Offenbach Ausdruck zu verleihen. Am vergangenen Samstag spielten sich dort dramatische Szenen ab: Angeblich wollte die 22-jährige Studentin Tuğçe einen Streit schlichten und wurde dadurch selbst zur Zielscheibe. Der Täter schlug dem Opfer ins Gesicht, dabei stürzte die Studentin auf den Kopf und musste ins Krankenhaus. Auch heute noch liegt sie auf der Intensivstation - die Situation ist äußerst kritisch, heißt es aus dem Freundeskreis.

Bilder von der Demo in Offenbach

Freunde und Bekannte demonstrieren vor Offenbacher Mc Donalds für Studentin

Die Demonstranten in Offenbach halten Flugzettel hoch, verhalten sich aber leise. "Wir haben so kurzfristig keine Genehmigung für eine Großdemo bekommen", sagt eine Demonstrantin. Trotzdem haben sich rund 40 Menschen versammelt - ohne Schilder und Parolen. Dennoch haben sie etwas zu sagen: "Die Streitereien dauerten in der Tatnacht rund eine Stunde, aber kein Mitarbeiter hat eingegriffen. Das kann doch nicht sein", sagt Cem Aslantas. Die Verantwortlichen der Fastfood-Kette wollten dazu keine Angaben machen. Sie blockierten die Demo aber auch nicht.

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