Danke, Jungs!

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Die Feuerwehrleute leisteten dieser Tage Übermenschliches.

Region Rhein-Main – Vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, eingedrückte Hausdächer – unsere Feuerwehrleute leisten dieser Tage Übermenschliches. Von Christian Reinartz

Kaum eine Nacht in der vergangenen Woche in der nicht irgendwo in Offenbach oder den südlichen Landkreisen ein Unwetter tobte. Umgehend klingeln in der Dietzenbacher Katastrophenschutzentrale die Telefone im Minutentakt. Dann klettern die Feuerwehrleute des Kreises aus ihren Betten. Weil unsere Keller vollgelaufen sind oder umgestürzte Bäume Hausdächer eingedrückt haben.

Auch, wenn das Unwetter nur in einer Stadt tobt, die Feuerwehren helfen sich gegenseitig, wenn es so dicke kommt wie in der vergangenen Woche. Allein am Donnerstag und Freitag fuhren die Wehren über 740 Einsätze. Besonders schlimm war der Freitag. Da hieß es: Vier Uhr aufstehen und durcharbeiten, bis alle Keller ausgepumpt sind. Am Nachmittag folgte dann das nächste Unwetter. Ein Knochenjob für unsere Jungs!

Feuerwehrmann Felix Hoffmann: „Wenn es dann nach ein paar Stunden gerade wieder von neuem los geht, schlaucht das ganz schön.“ Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann bestätigt: „So extrem war es noch nie. Und ich bin seit 20 Jahren im Dienst.“ Der EXTRA TIPP und seine Leser bedanken sich für den unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute: Danke, Jungs!

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