"Sternenglanz Zauber"

Bornheimerin veröffentlicht ihr erstes Kinderbuch

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Christina Gruber ist überglücklich über ihr erstes Buch und Hörbuch.

Frankfurt  - Christina Gruber liebt Kinder. Und sie liebt schreiben. Die Frankfurter Erzieherin hat ihr erstes Kinderbuch geschrieben, das gerade erschienen ist. Von Silke Gottaut

Sie hat lange, braune Haare, ein rosafarbenes Kleid und regenbogenfarbene Flügel – eine Fee. Sie landet auf der Erde und setzt sich neben die traurige, elfjährige Mari-Lena, die ein wenig die Hoffnung ins Leben verloren hat. Dies ist die Geschichte, um der es in dem Buch „Sternenglanz Zauber“ geht. „Ich fühle mich wie ein kreativer Freigeist, der in keine Schublade passt“, sagt die Bornheimerin Christina Gruber lächelnd. „Ich liebe Kinder, schreiben und zeichnen.“

Veröffentlichung des ersten Buches ist ihr Traum gewesen

Die 28-Jährige hat ihr erstes Buch geschrieben und sich mit der Veröffentlichung einen großen Traum erfüllt. Schon als Kind hatte sie viele Ideen im Kopf, die sie aber schriftlich noch nicht umsetzen konnte, da sie zu jung war. Deswegen freute sich Gruber endlich in die Schule gehen zu können. Ihre Deutschlehrerin war jedes Mal von ihren Aufsätzen so begeistert, dass sie vor der Klasse vorgelesen wurden. Die Geschichte hat Gruber während ihrer Erzieherausbildung geschrieben und selbst illustriert. Sie baut auf dem Gedanken auf: Wenn ein Kind sie heute um Rat fragt, was würde sie ihm mit auf den Weg geben? Als Erzieherin bekommt sie täglich mit, was Kinder sich wünschen und was ihnen fehlt – und das ist oft die Zeit der Eltern. Kinder fühlen sich häufig allein gelassen.

Eine Sternschnuppe erfüllt dem traurigen Mädchen einen Wunsch

So fühlt sich in dem Buch die kleine Mari-Lena alleine und unverstanden. Sie wünscht sich jemanden zum Reden. Doch keiner ist für sie da. Als sie traurig in die dunkle Nacht schaut, kommt eine Sternschnuppe vorbei, fängt ihren Wunsch auf und bringt ihn zur Sternenfee. Diese macht sich auf den Weg zu Mari-Lena. Die Fee versucht dem kleinen Mädchen mit einfachen, verständlichen Beispielen wieder Mut und Zuversicht für ihre Zukunft zu geben. So erklärt sie, dass jeder Mensch wie ein Schmetterling ist. Aus einem kleinen Ei wird eine Larve, die zur Raupe wird und dann zum Schmetterling. Eine Lotusblüte wird immer schöner, denn sie entfaltet immer mehr ihre Blätter, desto größer sie wird. Und ganz wichtig ist es, auf den inneren Kompass zu hören. Denn jeder hat einen in sich und man kann sich jederzeit an ihn wenden, denn er wird die richtige Richtung angeben, erklärt die Fee. Diese Stelle ist für Gruber die Schönste und Wichtigste in ihrem Buch. Denn: „Ich habe eine Botschaft, die ich mit meinem Buch zu allen Menschen bringen will. Es ist eine Geschichte der Hoffnung, des Mutes und des Vertrauens“.

Hörbuch nahm Gruber zusammen mit ihrer Mutter auf

Die in Eppstein-Ehlhalten aufgewachsene Erzieherin ging 2012 auf die Frankfurter Buchmesse und stellte dem Verlag Neo Atlantis ihre Geschichte vor. Sie waren sofort von der Geschichte und ihren selbst illustrierten Bildern begeistert. Nun ging ihr Traum in Erfüllung. Ihr Buch und das Hörbuch, das sie zusammen mit ihrer Mutter Renate Gruber aufgenommen hat, ist ab sofort im Handel oder im Internet auf www.neo-atlantis.de zu kaufen. Gruber würde gerne eine Charity-Aktion starten. „Ich könnte mir vorstellen zum Beispiel mit einem Konditor zusammen Sternenfee-Cupcakes oder Donuts herzustellen und die eingenommenen Spenden dann an hilfsbedürftige Kinder zu spenden.“ Wer Lust hat zusammen mit Gruber dies zu machen, kann sich gerne bei ihr unter www.christinagruber.com melden. Gruper wird im September beim dritten Fechenheimer Literaturfestival vorlesen. Hierfür werden auch noch Autoren gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei elke.dippel@t-online.de bewerben.

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