40-jähriger Bewohner festgenommen

Nach Hochhaus-Feuer: War es Brandstiftung?

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Die Feuerwehr rettete 20 Menschen aus dem brennenden Haus in Frankfurt.

Frankfurt  - Brandstiftung ist vermutlich die Ursache für ein Feuer in einem Frankfurter Mehrfamilienhaus, bei dem in der Nacht zum Dienstag sechs Menschen verletzt wurden.

Ein 40 Jahre alter Bewohner, der unter den Verletzten ist, wurde festgenommen. Ob das Feuer absichtlich gelegt wurde oder versehentlich entstand, war zunächst nicht bekannt. Der 40-Jährige, in dessen Ein-Zimmer-Wohnung der Brand ausbrach, schweige in den Vernehmungen, sagte ein Polizeisprecher. Die Brandursachenermittlung habe ergeben, dass kein technischer Defekt vorlag.

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20 Hausbewohner waren in der Nacht von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet worden. Sechs erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Den Sachschaden schätzte die Feuerwehr auf rund 250.000 Euro.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen aus zwei Fenstern auf der Rückseite des Gebäudes geschlagen. Das Gebäude, in dem laut Polizei 44 Menschen gemeldet sind, wurde komplett geräumt.

dpa

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