Verurteilung zur Geldstrafe

Betrunkener Patient demoliert Klinik

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Mancher Patient zeigt sich seinen Helfern gegenüber nicht dankbar.

Frankfurt - Nachdem ein 34-jähriger Mann mit schweren Verletzungen am Gesicht eingeliefert wird, rastet der betrunkene Patient  aus. Dieser richtet einen Sachschaden von 5000 Euro an. Nun hat ihn das Amtsgericht Frankfurt  am Dienstag zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Das Amtsgericht Frankfurt verhängte wegen Sachbeschädigung eine Strafe von 1800 Euro. Der Mann hatte sich im Juli 2012 bei einem Sturz an einem Kiosk erhebliche Verletzungen im Gesicht zugezogen und war mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht worden. Statt jedoch seine Wunden behandeln zu lassen, trat der erheblich angetrunkene Patient eine Glastür ein, riss Schränke aus ihrer Verankerung und demolierte Hinweistafeln. Es entstand ein Sachschaden von 5000 Euro.

Vor Gericht legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Unmittelbar nach dem Vorfall habe er an einer einjährigen Alkoholtherapie teilgenommen und diese erfolgreich beendet. Dies wurde ihm strafmildernd angerechnet.

dpa

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