„Es ist besser gelaufen, als vorher gedacht“

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Lea wenige Stunden nach der Operation auf der Intensivstation.

Maintal/Vogtareuth – Die kleine Lea aus Maintal ist am Dienstag in einer Spezialklinik im bayerischen Vogtareuth erfolgreich an der Hüfte operiert worden. Für die Operation hatten viele EXTRA-TIPP-Leser Geld gespendet. Von Norman Körtge

Nach knapp sechs Stunden im Operationssaal kam die erste gute Nachricht am Dienstag um 13.15 Uhr. Die drei Jahre alte Lea hat die Hüft-Operation trotz hohen Blutverlustes gut überstanden. „Es ist viel besser gelaufen, als vorher gedacht. Sie muss jetzt etwa sechs Wochen liegen, kann aber bis zu 35 Grad aufgerichtet werden“, erzählt Mutter Stefanie Quäl. Bereits nach einer Nacht auf der Intensivstation konnte Lea in ein normales Krankenhauszimmer verlegt werden.

Allerdings verschlechterte sich Leas Zustand am Donnerstagmorgen. Sie musste erbrechen und ihre Blutwerte wurden immer schlechter. Deshalb bekam sie eine weitere Bluttransfusion. Das half. „Die Blutwerte sind wieder okay, sie ist sehr gesprächig und ihre Farbe kommt auch langsam wieder“, berichtet Stefanie Quäl am Donnerstagabend. Wenn es dabei bleibt, kann Lea vielleicht schon bald im Liegendtransport zurück nach Maintal transportiert werden.

Wie der EXTRA TIPP berichtete, leidet die Dreijährige unter einem seltenen Syndrom. Eine unterentwickelte Hüfte schränkt das Laufen sehr ein. Bei den Operationen – die erste fand diese Woche statt – werden Hüfte und Oberschenkelknochen neu geformt. Deutsche Krankenkassen zahlen die etwa 25.000 Euro teuren Operationen nicht.

Mehr zu Lea im Internet unter www.leashomepage.de.

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