Hochtaunus-Kliniken

Viel Staub im OP und ein Intensiv-Zimmer mit Skyline-Blick

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Der Haupteingang ist nur über eine Holzbole zu erreichen.

Bad Homburg – Endspurt bei den Bauarbeitern im und am Neubau der Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg. Im Oktober soll es nach knapp zweijähriger Bauzeit fertig sein. Umgezogen wird aber erst im Frühjahr 2014. Von Norman Körtge

Wer derzeit über den zukünftigen Haupteingang das Klinikum betreten möchte, der muss über eine wacklige Holzbole balancieren und die Fliesenleger umkurven, die gerade dabei sind, schwarz-graue Platten zu verlegen. Dann steht man im Foyer, das einem Materiallager gleicht: Säcke mit Kleber, Kabelrollen und Metallrohre sind aufeinandergestapelt. Aber Julia Hefty, Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken, führt souverän über die Großbaustelle Im Frühjahr 2014 sollen dann zirka 900 Mitarbeiter dort ihre Arbeit aufnehmen können und sich unter anderem um die bis zu 478 stationär aufgenommenen Patienten kümmern. Insgesamt verbauen die Hochtaunus-Kliniken an den Standorten in Bad Homburg und Usingen zirka 185 Millionen Euro im Rahmen eines „Public Private Partnership“ (PPP), also einer Partnerschaft von öffentlicher und privater Hand.

Noch beherrschen Dreck sowie von der Decke hängende und aus den Wänden ragende Kabel und unzählige Bauarbeiter die Szenerie. Kaum vorstellbar, dass die Operationssäle jemals vom Staub befreit werden. Oder dass in dem großen Aufwachraum – mit 38 Plätzen – Patienten aus der Narkose erwachen.

Und auch wenn keiner wirklich gerne darin liegen möchte – das Intensivzimmer mit den beiden großen, fast wandhohen Eckfenstern hat nach Meinung von Julia Hefty den schönsten Ausblick im Rhein-Main-Gebiet: Zu sehen sind Felder und in der Ferne die Frankfurter Skyline.

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