Sperrstunden sollen strikt einhalten werden

Bad Homburger Laternenfest: Null Toleranz beim Lärm

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Damit das Laternenfest weiterhin von den Bad Homburger akzeptiert wird, setzt die Stadt auf reduzierte Schankzeiten und lässt den Lärmpegel kontrollieren.

Bad Homburg – Das Laternenfest in Bad Homburg ist das Fest der Region. Die Stadt setzt dabei wieder auf das bewährte Konzept aus dem Vorjahr. Vor allem in der Altstadt soll es gemütlicher werden. Von Dirk Beutel

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Es ist noch gar nicht so lange her, da landeten zahlreiche Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung auf dem Altstadtfest auf dem Schreibtisch des Ordnungsdezernenten und Bürgermeisters Karl Heinz Krug. Dafür wurde im vergangenen Jahr ein neues Konzept aus der Taufe gehoben. „Das verfolgen wir in diesem Jahr weiter“, sagt Krug. Die Lösung: Die Sperrstunden wurden nach vorne gelegt, Musik gab´s nur noch unplugged. Das soll diesmal etwas aufgeweicht werden, da es von Anwohnern grünes Licht gab. Krug kündigte an, dass Lärmschutzstreifen in der Altstadt regelmäßig Lärmmessungen vornehmen werden und dann einschreiten, sobald Grenzwerte überschritten werden. Auch die Lage der Bühne wurde verändert: Stadt und Verein hatten den Schwerpunkt der Live-Musik auf die Schlossgarage gelegt. Dort steht nun auch an diesem Wochenende eine Bühne, auf der die Matthias Baselmann Band bis Montag von jeweils 19 Uhr an spielen wird.

"In der Altstadt geht es gemütlicher zu"

Unter den Brückenbögen unterhalten die Bands Backtrip, CNO sowie die Sängerin und Gitarristin Sabho. Beginn ist dort ebenfalls jeweils um 19 Uhr. Bühnen stehen auch am Markt- und Waisenhausplatz, vor dem Kurhaus und An der Weed. „Die Musikangebote waren auf die Bühne unter den Brücken konzentriert, daher haben wir bis 2012 dort mit andauernder Lautstärke und mit einer sehr großen Zuschauerzahl zu tun gehabt“, sagt Krug. Mit dem Standort auf der Schlossgarage sei das Angebot entzerrt worden. Krug: „In der Altstadt geht es jetzt gemütlicher zu, man sitzt zusammen und redet. Das Angebot wendet sich stärker an Familien.“ Die Konzert-Atmosphäre soll´s dagegen auf der Schlossgarage geben. Auch die Sicherheit hält die Stadt im Blick: „Wir werden mit Streifen der Stadtpolizei in den Gassen unterwegs sein und können reagieren“, sagt Krug. Veranstaltungen und damit auch Musik enden in der Altstadt Samstag um 24 Uhr, am Sonntag und am Montag soll jeweils um 23 Uhr Schluss sein. Krug kündigt an, die Einhaltung dieser Zeiten genau zu überwachen. Stadt und die Landespolizei haben ein gemeinsames Einsatz-Zentrum organisiert. Ihre Mitarbeiter sollen durch Beschäftigte privater Sicherheitsdienste unterstützt werden.

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