Außergewöhnliche Restaurants rund um Frankfurt

Geheim, auf Rädern oder mit Fremden: So isst man heute!

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Essen mit Freunden ist immer noch eine der liebsten Beschäftigungen. Doch heute darf es auch mal besonders und ausgefallen sein.
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Region Rhein-Main  - Wer auf der Suche nach dem ultimativen Gaumenkitzel oder einem außergewöhnlichen Restaurant ist, der wird im Rhein-Main-Gebiet fündig. Von Gerichten aus fernen Ländern und anderen Jahrtausenden bis hin zum Essen an besonderen Orten.  Von Angelika Pöppel und Christina Langenbahn

Köstliches aus Kaukasien

Offenbach – Was auf dem Teller liegt, wenn man zum Italiener oder Chinesen essen geht, wissen die meisten. In Offenbach kann man auch probieren, was die Lieblingsspeisen der Russen und Kaukasen sind. Im „Monte Cristo“, Bieberer Straße 61, gibt es zum Beispiel „Buschenina“, überbackenes Schweinefleisch mit Gewürzen. Dazu werden Weine aus georgischem und moldawischem Anbaugebiet und russisches Bier serviert.

Größer geht nicht mehr

Frankfurt – Das Restaurant Kastanie bietet Lösungen für den großen Hunger. Die Frankfurt Gaststätte hat von der normalen bis zur XXXXXL-Portion für jeden Magen das passende Gericht. Auf Vorbestellung servieren die Mitarbeiter sogar ein Spanferkel vom Holzkohlengrill. Berühmt-berüchtigt sind nicht nur Riesen-Burger mit 30 Zentimetern Durchmesser und 1,2-Kilogramm-Rumpsteaks, sondern auch das 2,25 Kilogramm Schnitzel. Mehr auf www.zur-kastanie.com.

Auch das Hofheimer Restaurant Waldgeist bietet alles in XXL und ist auf der Suche nach einem neuen Rekord-Brecher: Es gilt mehr als 2,5 Kilo Schnitzel zu essen.  Mehr auf www.derwaldgeist.de

Essen auf Rädern

Frankfurt – 40 rollende Gourmet-Küchen kommen zum ersten Mal am 12. Juni, von 16 bis 22 Uhr, zum „Food Truck Friday“ an der Jahrhunderthalle in Frankfurt zusammen. Die Trucks campieren gewöhnlich vor allem in Gegenden, in denen viele Menschen arbeiten. Mit dabei ist so gut wie jede Richtung, von Soulfood über Veggi, von lokal bis international.

Achtung Geheim!

Frankfurt – Ob ein Gewächshaus, ein Boot oder ein Teppichladen – Peyman Far macht aus allem ein Restaurant. Der Frankfurter, Inhaber des Landwehrstübchens in Sachsenhausen, mag es verrückt und speziell: „Die Location wird oft unterschätzt, dabei kann genau diese ein Essen zum Erlebnis machen.“ Einmal im Monat veranstaltet er deshalb gemeinsam mit Ex-Restaurantkoch Thomas Funke die „Secret Dinner“ immer an einem andern Ort. Erst 24 Stunden vorher wird bekannt gegeben, wo und wie gegessen wird – auf der Facebookseite www.facebook.com/secretdinnerfrankfurt. Für 64 Euro gab es diesen Monat Garnelen-Kuchen, Verveine, Mango Emulsion mit würzigem Glasnudel-Salat, Koriander und Melisse.

Kochen mit Fremden

Region Rhein-Main – Beim „Social Cooking“ kochen fremde Menschen zusammen. Im Vordergrund steht weniger das Essen als das gegenseitige Kennenlernen. Auf www.cookasa.com können sich Interessierte anmelden: Einen Tag vor dem Event wird bekannt gegeben bei wem und wo gekocht wird. Getränke bringt jeder selber mit, die Einkaufskosten werden geteilt. Der Gastgeber wird von Gästen eingeladen.

Grüne Sauce aus der Steinzeit

Frankfurt – Was gab es wohl bei Familie Neandertal auf dem Tisch? Eine Antwort darauf gibt es im „Mammeo“, dem ersten und einzigen Steinzeit-Lokal der Region. Inhaberin Sariya Forkel serviert in ihrem Paleo-Restaurant (Bornheimer Landwehr 26) ausschließlich Lebensmittel, die schon in der Steinzeit verfügbar waren: Dazu gehören Fleisch und Fisch genauso, wie Eier, Obst und Gemüse. Die Neandertaler kannten aber weder Ackerbau noch Viehzucht, so dass Brot, Milchprodukte und Zucker nicht auf der Karte zu finden sind. Grüne Sauce gibt es aber trotzdem: Der Schmand ist aus Cashewnüssen gemacht.

Auf die Tische, fertig, los!

Frankfurt – Griechisches Essen bekommt man an jeder Ecke, aber in der Taverna an der Freßgass in Frankfurt wird das passende Lebensgefühl gleich mitvermittelt. Das Restaurant bietet auf den ersten Blick ein gehobenes Ambiente. Doch von Donnerstag bis Samstag verwandelt sich „Der Grieche“ direkt nach dem Essen in den ausgelassensten Club der Stadt. Pünktlich um 23 Uhr wird die Musik aufgedreht, die Tischdecken weggeräumt und der Ouzo fließt in Strömen. Eingeläutet wird die Party mit einem Countdown, den die Kellner mit fliegenden Servietten beenden. Und dann gibt es kein Halten mehr. Das Personal und die Gäste – ob jung oder alt – steigen auf die Holztische und feiern bis in die Morgenstunden. Eine Tischreservierung ist empfehlenswert.

Angelika Pöppel

Angelika Pöppel

E-Mail:angelika.poeppel@extratipp.com

Christina Langenbahn

Christina Langenbahn

E-Mail:christina.langenbahn@extratipp.com

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