Kommentar

Arbeitsplätze für die Generation Smartphone

Auch 2015 warten wieder große Herausforderungen. Eine wird sein, junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte zu finden. Das Handwerk fordert schon, auf Flüchtlinge zurückgreifen zu können und entsprechende Gesetzesänderungen. Kommentar von Axel Grysczyk

Dabei haben wir selbst genug junge Leute, die viele Betriebe nicht für sich gewinnen können. Das liegt unter anderem auch daran, dass jetzt erstmals eine junge Generation vor dem Schritt ins Arbeitsleben steht, die mit Smartphones und Google aufgewachsen ist. Für diese „Digital Natives“ ist es normal, nach Lösungen im Internet zu surfen oder mit Freunden online zu kommunizieren. Sie haben eigene Werte, die auf die etablierten alteingesessenen Mitarbeiter prallen. Der neuen Generation geht es oft nicht um einen Job, es geht um die Sinnfrage: Was man tut, muss sinnvoll sein, jemanden weiterbringen und man muss geschätzt werden. Dazu gehört die Freiheit, es auf die Weise zu tun, mit der junge Leute am besten zum Ziel kommen. Auch die älteren Arbeitnehmer müssen von dieser Arbeits- und Lebensweise lernen, denn durch den demografischen Wandel haben wir alle keine andere Wahl.

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