Immobilien, Konten und Sportwagen:

Neue Details zu den Frankfurter Anlagebetrügern

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S&K-Skandal: Unverändert sind sechs von zusammen rund 50 Beschuldigten in Untersuchungshaft. Die Männer sollen in den nächsten Tagen zu dem von ihnen mutmaßlich installierten betrügerischen Schneeballsystem befragt werden.

Frankfurt - Im Anlageskandal um die Frankfurter Immobiliengruppe S&K ist vorerst nicht mit einer schnellen Anklage zu rechnen. Das Verfahren sei selbst für Frankfurter Verhältnisse sehr umfangreich und sicher nicht in wenigen Monaten abzuschließen.

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Das sagte am Freitag ein Sprecher der federführenden Staatsanwaltschaft. Die am Dienstag gestarteten Durchsuchungen in 130 Objekten seien rechtlich noch nicht abgeschlossen, auch die Sicherung der Vermögenswerte sei noch im vollen Gang.

Bilder von der Razzia

Razzia bei den Frankfurter Anlagenbetrügern S&K

Unverändert sind sechs von zusammen rund 50 Beschuldigten in Untersuchungshaft. Die Männer sollen in den nächsten Tagen zu dem von ihnen mutmaßlich installierten betrügerischen Schneeballsystem befragt werden. Beim Hafttermin am Mittwoch hatten sie sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nach Informationen von „Manager-Magazin online“ soll es sich um vier Männer aus der Anlagebranche, darunter die beiden S&K-Gründer, sowie einen Rechtsanwalt und einen Architekten handeln. Letzterer steht im Verdacht, ohne Zulassung frisierte Wertgutachten über die S&K-Immobilien abgegeben zu haben.

Keine Details zu Wiesbadener Publizistin

Keine Details nannte der Justizsprecher zum Fall einer Wiesbadener Publizistin, die laut „Handelsblatt“ gegen Schmiergeld in ihrer Zeitschrift für die windigen S&K-Anlagen geworben haben soll. Unklar blieben auch die im dreistelligen Millionenbereich verortete Schadenshöhe und die Zahl der Geschädigten, die bislang nur mit „mehrere Tausend“ umschrieben wird. Wegen der Vielzahl der Objekte kann die Justiz auch noch nicht sagen, welche Werte sie im Interesse der geschädigten Anleger bei den Verdächtigen sicherstellen konnte. Es geht um Immobilien, Konten und teure Sportwagen.

dpa

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