Mit Action auf die Kinoleinwand

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Für seinen Kinderfilm "Donuts " ließ Regisseur Joshua Krull auch einen Einsatz  einer Spezialeinheit der Polizei nachstellen.

Hofheim – Auf einem Parkdeck und auf einem Speedboot dreht Joshua Krull an diesem Wochenende, vor kurzem stellte er den Einsatz einer Polizei-Spezialeinheit nach: Der Dreh zum Kinofilm „Donuts 2“ des Hofheimer Nachwuchs-Regisseurs ist in vollem Gange.  Von Julia Renner

Beim Dreh immer dabei: Ein professioneller Kamera-Kran. 

Am 20. Januar soll die letzte Klappe fallen, doch bis dahin hat Joshua Krull noch alle Hände voll zu tun. Vor einigen Wochen galt es, eine SEK-Mannschaft ein Gebäude stürmen zu lassen. Fünf Original-Uniformen haben sie dafür von einem Filmkostümverleih bekommen und zwei Fahrzeuge mit Blaulicht ausgerüstet. „Das hatten wir natürlich vorher mit der Polizei abgeklärt“, sagt Joshua Krull.

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An diesem Wochenende werden der 19-Jährige und seine Crew ein Parkdeck in Hofheim belagern und auf einem Speedboot im Schiersteiner Hafen drehen. Von morgens zehn bis abends gegen 18 Uhr wird dann gearbeitet. „Unser größtes Problem ist dabei, dass es früher dunkel wird.“

18 Drehtage dauert es insgesamt, bis der zweite Teil des Films „Donuts“ im Kasten ist. Dann ist die Geschichte um die Kinderbande „Donuts“ fertig, in der sie diesmal einen Entführungsfall lösen müssen. Beim letzten Actiondreh an diesem Wochenende wird eigens ein professioneller Stuntman aus England dabei sein. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Regisseur Joshua Krull.

Die Finanzierung ist noch nicht gesichert

Die Finanzierung des rund 10.000 Euro teuren Film-Projekts ist allerdings noch nicht vollständig gesichert. Joshua Krull ist jedoch optimistisch. Nach einem Artikel im EXTRA TIPP hatte sich ein Leser gemeldet und etwas gespendet. Wer den Dreh finanziell unterstützen möchte, meldet sich beim Regisseur unter der Adresse mail@jk-films.de.

Auch die Filmmusik ist bereits in Arbeit. Zwei Schüler der Main-Taunus-Schule in Hofheim komponieren die Musik, ab Februar werden die Titel dann eigens von einem Orchester eingespielt.

Ein besonderer Höhepunkt wartet noch auf die gesamte Crew: Ende September dürfen sie für einen Tag in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Wiesbaden drehen.

Zu sehen ist der 60 Minuten lange Film dann im Juni 2013 in einem Wiesbadener Kino und vielleicht auch in Hofheim.

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