Schwerverletzt

Abschiebung: Somalier stürzt sich aus fahrendem Wagen

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Frankfurt/Koblenz - Ein Mann aus Somalia hat sich kurz vor der Abschiebung in seine Heimat in der Nähe des Frankfurter Flughafens aus einem fahrenden Polizeiwagen gestürzt. Er sei dabei schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Wie schnell der Wagen der Bereitschaftspolizei Koblenz gefahren sei, müsse noch ermittelt werden. Laut eines Online-Artikels der Bild-Zeitung soll sich der Mann bei Tempo 100 aus dem Wagen gestürzt haben. Zur Frage, ob der Mann gefesselt war, konnte der Polizeisprecher zunächst keine Auskunft geben.

Demnach fuhr der Polizei-Transporter mit zwei Beamten und dem Somalier an Bord am Mittwochmorgen um kurz nach sechs Uhr bei Kelsterbach über die Bundesstraße 43. Der Mann sei nicht mit Handschellen gefesselt gewesen, weshalb es ihm gelungen sei, die Seiten-Schiebetür aufzureißen. Er erlitt laut Medienbericht bei dem Sturz aus dem Transporter ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Polizei-Sprecher hatte zunächst von leichten Verletzungen berichtet.

dpa

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