Kein Komasaufen im Park

Abi-Partys: Städte wollen Großeinsätze vermeiden

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In den letzten Jahren feierten Hessens Abiturienten in ausufernden Partys. Dutzende Jugendliche kamen wegen hohem Alkoholkonsums ins Krankenhaus.

Frankfurt - Nach den schriftlichen Prüfungen wollen Hessens Abiturienten kräftig feiern. Am Freitag, den 21. März, sind zahlreiche große Partys geplant, das sonnige Wetter dürfte auch ins Freie locken.

Die Städte sind vorbereitet - und vorgewarnt. Denn im vergangenen Jahr lösten zum Beispiel in Frankfurt betrunkene Abiturienten einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Zehn von ihnen hatten bei der Party in einem Park so viel Alkohol getrunken, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

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Die Jugendlichen hatten sich über ein soziales Netzwerk im Internet zu der Party verabredet. Zwischen 500 und 800 Gäste waren in den Park gekommen - die meisten von ihnen waren nach Feuerwehr-Angaben später betrunken gewesen.

Erst vor drei Jahren hatte ein ähnlicher Vorfall im vornehmen Kurort Bad Homburg im Taunus für Schlagzeilen gesorgt. Rund 40 Schüler hatten sich damals völlig betrunken und in einem Park randaliert.

In den vergangen zwei Wochen haben nach Angaben des Kultusministeriums landesweit 29 000 Abiturienten ihre Arbeiten geschrieben.

dpa

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