Härteprüfung in der Wildnis

Der EXTRA TIPP verlost einen Platz im Spessart Camp

Kamerateams begleiten die Aktionen im Spessart Camp. Zu sehen auf Main TV über Satellit und im Internet.

Region Rhein-Main – Kälte, Nässe und jede Menge Entbehrungen. Das Spessart Camp ist nichts für Weicheier. Die Teilnehmer müssen in der Wildnis an ihre Grenzen gehen – und werden dabei gefilmt. Ein EXTRA TIPP-Leser darf mit ins Camp ziehen. Von Norman Körtge 

Der Vergleich mit dem berühmt, berüchtigten RTL-Dschungelcamp drängt sich förmlich auf. Aber Moderator Jens Pflüger, der das Spessart Camp für das Funkhaus Aschaffenburg – unter anderem der TV-Sender Main TV und Radio Primavera – begleiten wird, sieht es ganz anders: „Im Spessart Camp geht es darum, Menschen aus der Region zu sehen, wie sie sich in der Wildnis schlagen, wie sie an ihre Grenzen gehen und nicht um gescheiterte C-Promis, die mit Ekel-Trash wieder ins Gespräch kommen wollen.“ Denn im Spessart gehe es nicht darum, Menschen zur Belustigung des Publikums vorzuführen. Vielmehr bekommen die zwölf Teilnehmer von einem Überlebenstrainer alles erklärt, was wichtig ist, um in der Wildnis zu überleben. Dazu gehören zum Beispiel Feuer machen, Überwinden von Hindernissen, Wasserbeschaffung und der Bau von Unterkünften. „Dass das Camp aber keine Schule ist, bei der sich die Kandidaten hinsetzen, zuhören und alles mitschreiben, ist klar. Hier muss gearbeitet und angepackt werden. Hier gibt es Konflikte, die aufkommen können und dann natürlich von den Kandidaten gelöst werden müssen. Es wird ein absolutes Abenteuer“, beschreibt Pflüger das Spessart Camp. Nur mit lebensnotwendigen Gegenständen – Taschenlampe, Feuerzeug und Taschenmesser – ziehen die Kandidaten ins Camp. Kein Dach über den Kopf, kein Bett, kein gefüllter Kühlschrank, kein Strom, keine Toilette und keine warme Dusche – nichts von alledem wartet auf die Teilnehmer.

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Als größte Herausforderung bezeichnet er nach den Erfahrungen im letztjährigen Camp die Kälte. „Jeder der im Winter mal zwei Stunden einen Spaziergang bei Minusgraden gemacht hat, weiß, wie müde und fertig man danach ist“, erzählt der Moderator. Im Spessart Camp sei man aber acht Tage lang draußen und muss harte Tagesaufgaben erfüllen. Besonderer Clou: Die Zuschauer dürfen bestimmen, welche Aufgabe gelöst werden muss. Nach einer Woche und vielen Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, küren die TV-Zuschauer, Radiohörer, Internet-User und Zeitungsleser den Spessart-König 2014. Der Sieger bekommt einen 100-Gramm-Barren Feingold im Wert von rund 3000 Euro – alle anderen gehen leer aus. „Das Leben ist schließlich kein Ponyhof“, meint Moderator Jens Pflüger und nennt damit zugleich das Motto des Spessart Camps.

So funktioniert die Bewerbung: Wichtigste Voraussetzung neben einer guten Gesundheit und Volljährigkeit ist, dass man zwischen dem 15. und 22. Februar Zeit haben muss, um beim Spessart Camp mitzumachen. Hinzu kommen ein oder zwei Vorbereitungstreffen, an denen die Kleidung anprobiert wird. Wer sich zutraut, acht Tage lang unter freiem Himmel in der Spessart-Wildnis zu leben, schickt eine E-Mail mit Foto und kurzem Bewerbungstext, warum sie oder er unbedingt ins Camp gehört, an gewinn@extratipp.com. Einsendeschluss ist am Montag, 20. Januar, um zwölf Uhr.

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