Das was los!

62-Jähriger bei Unfall getötet+++Fußgängerin auf überfahren+++Geldautomat gesprengt

Region Rhein-Main - Eine Menge unschöner Nachrichten brachte das vergangene Wochenende. Auf der A5 wurde eine Frau überfahren und in Rodgau starb ein 62-Jähriger bei einem Verkehrsunfall. Und am Samstagmorgen wurde in Frankfurt ein Geldautomat gesprengt. Das war los am Wochenende:

Auto erfasst Fußgängerin auf A5: Schwere Verletzungen

Frankfurt -  Eine Fußgängerin ist auf der Autobahn 5 nahe dem Frankfurter Kreuz von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Die 37-Jährige war mit Reisegepäck unterwegs und wollte nach ersten Erkenntnissen der Polizei womöglich zu Fuß den nahen Flughafen erreichen. Ein 52-jähriger Autofahrer hatte die Frau am Freitag bemerkt. Er hielt an und bot ihr Hilfe an. Als er sah, dass die 37-Jährige die Fahrbahn überqueren wollte, hielt er sie fest. Die Frau riss sich aber los und schaffte es, die A5 zu überqueren. Dann kehrte sie "aus nicht nachvollziehbarem Grund" noch einmal zurück, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei lief sie in das Auto eines 37-Jährigen. Die A5 war wegen des Unfalls in Richtung Kassel für rund eineinhalb Stunden gesperrt.

62-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Rodgau

Offenbach - Bei einem Verkehrsunfall in Rodgau (Landkreis Offenbach) ist ein 62-jähriger Mann gestorben. Die genauen Umstände sind noch unklar, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Der Mann aus Obersthausen (Kreis Offenbach) war kurz nach Mitternacht mit dem Auto in Richtung Dietzenbach unterwegs, als er mit dem Wagen an einer Kreuzung von der Fahrbahn abkam. Dieser rollte zunächst über einen Fahrradweg, dann durch ein Maisfeld. Ein Hochspannungsmast stoppte das nur geringfügig beschädigte Fahrzeug schließlich. Der Fahrer starb trotz Reanimationsversuchen durch einen Notarzt noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, um die Todesumstände zu klären.

Jugendliche klauen Auto und bauen Unfall

Frankfurt - Eine Spritztour mit einem geklauten Auto hat für drei Jugendliche aus Neu-Isenburg im Krankenhaus geendet. Bei einem Spurwechsel auf der A3 kurz nach dem Offenbacher Kreuz in Richtung Würzburg übersah der 16-jährige Fahrer am Samstagabend ein anderes Auto. Die beiden Wagen berührten sich, das Fahrzeug mit den 15 bis 17 Jahre alten Jugendlichen schleuderte rechts von der Fahrbahn herunter, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Grünstreifen liegen. Die Heranwachsenden wurden nach Angaben der Polizei vom Sonntag mit Schleudertrauma und Handverletzungen in Kliniken gebracht. Der 18-jährige Fahrer des anderen Autos blieb unverletzt. Der Wagen des Trios war zuvor einem 33-jährigen Hanauer gestohlen worden.

Unbekannte sprengen Geldautomaten

Frankfurt - Mit brachialer Gewalt haben Unbekannte in Frankfurt einen Geldautomaten geöffnet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sprengten die Täter das Gerät am frühen Samstagmorgen mit einem Gasgemisch. Der Automat sei vollständig zerstört worden, es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Wie viel Geld gestohlen wurde, stand zunächst nicht fest. Zeugen berichteten von einem lauten Knall und einer schwarzen Limousine, die mit hoher Geschwindigkeit davon fuhr.

Minderjährige Flüchtlinge ziehen ins Kloster Dieburg

Dieburg - Ab Oktober wird das frühere Kapuziner-Kloster Dieburg zur neuen Heimstätte für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Das teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Freitag mit. "Wir glauben, dass das Kapuziner-Kloster ein guter Ort ist, um Menschen, die verfolgt werden, aufzunehmen", sagte der Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann. Die Betreuung der Flüchtlinge wird das katholische Sankt Josephshaus, Zentrum für Kinder- und Jugendhilfe, übernehmen, das in Dieburg bereits eine weitere Hilfseinrichtung betreibt. "Wir hoffen, dass die jungen Menschen in Dieburg gut aufgenommen werden", sagte Giebelmann: "Deswegen planen wir auch ein Fest, um die Flüchtlinge willkommen zu heißen."

Bürgermeister von Bad Soden verteidigt bei Wahl sein Amt

Bad Soden  - Bei der Bürgermeisterwahl in Bad Soden am Taunus hat sich der Amtsinhaber Norbert Altenkamp (CDU) klar gegen seine beiden Herausforderer durchgesetzt. Am Sonntag bekam er 64,5 Prozent der Stimmen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Harald Fischer von den Grünen kam auf 24,5 Prozent und Bernhard Köcher von der Wählergemeinschaft Bad Sodener Bürger (BSB) auf 11,0 Prozent. Der Bürgermeister wurde für sechs Jahre gewählt. Der 43-jährige Altenkamp steht bereits seit zwölf Jahren an der Spitze der Stadtverwaltung. Rund 17 400 Einwohner waren wahlberechtigt. dpa

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