Ab 2015 gilt das Jammer-Verbot!

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Axel Grysczyk

Jede Woche im Jahr 2014 erschien an dieser Stelle ein Kommentar und hat ein Thema aus der Woche aufgegriffen. Diesmal nicht. Heute gibt es einen Beitrag für das ganze neue Jahr 2015. Und der Fokus dieser Zeilen lautet: Nicht immer jammern, sondern auch mal zufrieden mit dem sein, was man hat. Von Axel Grysczyk

Region Rhein-Main - Gerade in Deutschland. Wenn mein Vater mir die Bilder zeigt, mit welchem Rad er zur Schule gefahren ist, weil kein Bus fuhr, auf welchen Plätzen er Fußball gespielt hat und wie es in der ersten gemeinsamen Wohnung mit meiner Mutter aussah, dann wäre man verblendet, wenn man nicht erkennen würde, dass es uns heute besser geht. Doch bessere und zusätzliche S-Bahn- und Busverbindungen, bessere Fußballplätze und gehobene Lebensumstände kosten Geld. Wir alle haben Anstrengungen unternommen, dieses Geld zu erwirtschaften. Und dieser Fortschritt kann sich sehen lassen. Darauf kann man stolz sein, weil dieser Fortschritt den Bewohnern dieses Landes besser gelungen ist, wie dem Rest der Welt. Und deswegen braucht Otto Normalverbraucher nicht ständig jammern. Im Gegenteil: Der Fortschritt sollte Ansporn sein, dieses Niveau zu halten oder zu verbessern – und zwar ohne zu jammern. Das wäre mal ein guter Vorsatz für 2015.

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