Polizei rechnet mit Gewalt

10.000 Demonstranten gegen rechte Kundgebung erwartet

Frankfurt - Mit mehr als 10.000 Teilnehmern und gewalttätigen Auseinandersetzungen rechnet die Polizei bei Demonstrationen rechter und linker Gruppierungen an diesem Samstag in Frankfurt.

Rechtspopulistische, islamkritische Organisationen und Hooligans mobilisierten für eine Demo des "Widerstands Ost West" gegen "radikale Islamisierung und Faschismus in Deutschland", sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Mittwoch. Mehr als 1000 Teilnehmer seien angemeldet, die Polizei rechne mit etwa 500. Streit gibt es noch über die Route.

Zu den mehr als 30 Gegenveranstaltungen könnten dagegen nach Einschätzung der Polizei mehr als 10.000 Menschen kommen. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) soll bei einer Kundgebung des Römerbergbündnisses reden. Die Polizei wird voraussichtlich mit mehreren Tausend Kräften im Einsatz sein, darunter Beamte aus ganz Hessen und aus anderen Bundesländern.

dpa

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