Nerven von Casting-Star Boyle liegen blank

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Die arbeitslose Susan Boyle (48) steht unter Stress.

London - Vor dem Finale der britischen Casting-Show “Britain's Got Talent“ am Samstag  ist Publikums Liebling Susan Boyle von der Öffentlichkeit abgeschirmt worden. 

Boulevard-Zeitungen hatten Boyles mentale Verfassung hinterfragt, nachdem Augenzeugen von mehreren Wutausbrüchen der 48-Jährigen berichtet hatten.

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Susans Bruder John (59) beschwerte sich in der Zeitung “Sun“ über fehlende Hilfe für seine Schwester. “Sie wurde ununterbrochen in den vergangenen sieben Wochen von Fans gejagt. Jeder hat eine Schmerzgrenze - und auch sie ist nur ein Mensch. Normalerweise halten Profis diesen Stress von Prominenten fern, aber sie hatte diesen Schutz nicht.“

Schnell machten Gerüchte die Runde, die Organisatoren könnten Boyle selbst aus dem Finale nehmen, um einen Kollaps oder Wutausbruch vor laufender Kamera zu verhindern. Aber die Fernsehmacher widersprachen. Boyle werde zu der Show, bei der 15 Millionen Menschen an den TV-Bildschirmen erwartet werden, antreten. “Sie bekommt die Unterstützung, die sie braucht“, sagte eine Sprecherin der Show. Nach Medienberichten wird die 48-Jährige nun von der Öffentlichkeit abgeschirmt, um durchatmen zu können.

Bislang gilt die schottische Amateursängerin als Favoritin für das Finale, dessen Sieger neben einem Scheck von 100 000 Pfund (115 000 Euro) ein Auftritt vor Königin Elizabeth II. winkt. Buchmacher, die sich über Umsatzsprünge durch den “Boyle-Faktor“ freuen, unken jedoch, dass die Schottin ihr “Underdog-Image“ mittlerweile verliere, so dass sich der Wirbel um sie als Nachteil herausstellen könnte.

dpa

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